Mai 032020
 

Liebe Freundinnen und Freunde,

die neue deutsche politische Partei WIdeRstand2020 soll nach einem ihrer Gründer, nämlich des Arztes Bodo Schiffmann irgendwann einmal in „WIR2020“ umbenannt werden. Deshalb die Hervorhebung der Buchstaben W I R. Vorweg, ich finde die Gründung dieser Partei ermutigend. Also ist nicht zu erwarten, dass ich mich völlig objektiv dazu äußern kann – was ohnehin bei allem Bemühen nur selten gelingt.

WIdeRstand2020 wurde nach meinem heutigen Kenntnisstand am 21. April gegründet. Bisher habe ich keine Uhrzeit gefunden. Aber die astrologischen Konstellationen des Tages sind für sich auch schon sehr aussagekräftig. Das folgende Horoskop und seine Deutung machen inhaltlich jedenfalls Sinn, weil zu allem passt was ich im Netz zu dieser neuen Partei gefunden habe. Weiterlesen »

 3. Mai 2020  Veröffentlicht von um 16:59  Allgemein, Astrologie, Metaastrologie, Rundbriefe, Notizen und Essays Tagged with:  2 Antworten »
Apr 292020
 

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir hängen dank der Corona-Krise immer noch im planetarischen Meditationsretreat. Und wenn die Sonne 15° Stier erreicht – und das ist in diesem Jahr am 5.5.2020 der Fall – ergibt sich ein Blick auf die sozialen und rechtlichen Zusammenhänge und die astrologischen Konstellationen dieses Momentes schwingen ein Jahr lang weiter.

Das heißt natürlich nicht, dass jetzt 12 Monate lang alles gleich bleibt. Denn im Laufe der Monate kommen weitere Inhalte und Impulse dazu, wenn die Sonne weitere wichtige Punkte im Tierkreis erreicht, wie 0° Krebs, 15° Löwe, 0° Waage usw. Da fließen also immer wieder neue Impulse und Inhalte ein. Und alte Inhalte werden durch neue Inhalte abgelöst, wie bei einer Musik, wo ein neues musikalisches Motiv ein altes Motiv ablöst. Außerdem öffnet sich auf 15° Stier ein „kosmisches Tor“ – mehr dazu findet Ihr im PS.

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 29. April 2020  Veröffentlicht von um 17:14  Allgemein, Astrologie, Rundbriefe, Notizen und Essays Tagged with:  3 Antworten »
Apr 142020
 

Vinzent Liebig
Künstler und Astrologe
Eichbergstrasse 56
79117 Freiburg

Am Ostermontag, den 13.4.2020

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Martin Horn,

dies ist mein dritter offener Brief an Sie und er wird wie auch meine beiden ersten Briefe an Sie auf meinem Blog, auf Facebook usw. publiziert. Falls Sie mir antworten, werde ich gerne auch Ihre Antwort an denselben Orten im Netz publizieren – versprochen!

Denn, jeder sollte seine Meinung sagen können, wir brauchen intellektuelle Vielfalt.

Wenn man nur eine Möglichkeit hat, ist man nicht mehr als ein Roboter.
Wenn man zwei Möglichkeiten hat, ist man in einem Dilemma.
Wenn man drei Möglichkeiten hat, eröffnet sich die Chance zum Menschsein.

Lieber Oberbürgermeister Martin Horn, wir hatten im letzten Sommer Kontakt und dann wieder im Herbst. Im Sommer hatte ich Ihnen geschrieben, wie außerordentlich besorgt ich wegen der Einführung von 5G bin, weil sie das Vorsorgeprinzip unterläuft und unsere Grundrechte auf die Unverletzlichkeit des Körpers, der Wohnung und Privatheit verletzt.

Im Herbst habe ich mich dann bei Ihnen bedankt, weil ich fand, dass Sie und Ihre Mitarbeiter von der Stadt die Freiburger öffentliche Einwohnerversammlung am 13.11.2019 zum Thema 5G sehr gut, fair und würdevoll organisiert haben, noch mal herzlichen Dank.

Nun wende ich mich erneut an Sie, weil Sie immer wieder als Mensch wirklich Format gezeigt haben – das ist einfach mein persönlicher Eindruck von Ihnen – und leider schreibe ich Ihnen auch deshalb, weil inzwischen noch besorgter bin, als letzten Sommer als ich Ihnen zum ersten Mal schrieb. Denn je älter ich werde, umso mehr erscheint mir das Format das jemand zeigt, wichtiger als seine Herkunft, Nationalität, Weltanschauung usw. Und je älter ich werde umso mehr lerne ich zu schätzen, was mir meine Eltern mitzuteilen versucht haben.

Ich bin inzwischen 63 und vor ca. 45 Jahren sagte mir meine Mutter einmal: „Weißt Du was mein Junge? Die internationalen Finanz- und Wirtschaftsunternehmen werden immer mächtiger, mächtiger als die Politiker!“ Diese Bemerkung meiner Mutter ist seither leider immer noch gültiger geworden und trifft heute in einem Maße zu, das absolut unerträglich ist.

Dieses System zerstört die biologische Artenvielfalt ebenso wie die wirtschaftliche und kulturelle Vielfalt. Inzwischen zerstört es die politische Vielfalt und jetzt ist auch die intellektuelle Vielfalt bedroht. Wir stehen am Rande einer globalen, faschistischen Technokratie und planetarischen Wirtschaftsdiktatur.

Der Neoliberalismus hat seit den Tagen von Margret Thatcher und Ronald Reagan die staatlichen Ordnungen immer tiefer durchdrungen und unterwandert. Und es kann nicht sein, dass wir unsere Grundrechte und unsere gesellschaftlichen Ordnungen der Gier einer Clique von ein paar wenigen Superreichen opfern, die anscheinend unfähig sind, um mit ihrem gigantischen Reichtum etwas Intelligentes anzufangen, das allen Menschen hilft.

Schon in der Diskussion um die Risiken des Mobilfunks wurden die Kritiker diffamiert und als „Aluhüte“ und „Verschwörungstheoretiker“ herunter gemacht. Schon die sprachliche Armut, mit der da immer dieselben Klischees wiederholt wurden und werden, spricht Bände über den Mangel an Phantasie, Bildung und Kultur derjenigen, die kritische Einwände und seien sie sachlich auch noch so fundiert, in dieser Weise attackieren und andere Menschen beleidigen, nur weil sie eine andere Sicht auf unsere Wirklichkeit formulieren.

Noch mal – jeder sollte seine Meinung sagen können, wir brauchen intellektuelle Vielfalt.

Wenn man nur eine Möglichkeit hat, ist man nicht mehr als ein Roboter.
Wenn man zwei Möglichkeiten hat, ist man in einem Dilemma.
Wenn man drei Möglichkeiten hat, eröffnet sich die Chance zum Menschsein.

Und in der jetzigen Diskussion um die Angemessenheit der staatlichen Maßnahmen in der Corona-Krise, werden die Kritiker ebenso würdelos herunter gemacht, wie in der Diskussion um die Risiken. Ich will Sie da jetzt gar nicht mit Details behelligen, denn es kann sich ja jeder davon selber ein Bild im Internet machen. Aber Sie haben in der Frage immer Format und Fairness gezeigt, weshalb ich Ihnen vertraue und ich mag Sie an etwas erinnern!

Nach meiner Kenntnis waren Sie der erste Oberbürgermeister in Deutschland, der wegen der Corona-Krise in seiner Stadt Ausgangsbeschränkungen erlassen hat, nicht wahr? Und wissen Sie was? Das habe ich gut gefunden.

Inzwischen mehren sich aber immer mehr kritische Stimmen, Virologen, Ärzte und Juristen, die solche Maßnahmen und auch die Vorgehensweise des Robert Koch Instituts wie ich finde berechtigterweise in Frage stellen.

Lieber Herr Oberbürgermeister Martin Horn, Sie waren nach meiner Kenntnis der erste Oberbürgermeister in Deutschland, der wegen der Corona-Krise Ausgangsbeschränkungen erlassen hat. Bitte zeigen sie nochmal menschliches Format und seien Sie auch der erste Oberbürgermeister in Deutschland, der diese Beschränkungen wieder aufhebt.

Von Herzen Alles Gute
Vinzent Liebig

 14. April 2020  Veröffentlicht von um 00:31  Allgemein, Außergewöhnliches, Rundbriefe, Notizen und Essays Tagged with:  6 Antworten »
Mrz 232020
 

Liebe Freundinnen und Freunde,

es gibt neun besondere Momente im Jahreslauf, auf die man ein Horoskop berechnen kann, um zu sehen, welche Inhalte in den nächsten zwölf Monaten in welchem Erfahrungsbereich auftauchen werden. Eine Übersicht über diese neun Momente und ihre Bedeutung findet Ihr am Ende vom Text. *1

Das Horoskop auf die Sonne in Konjunktion mit dem Galaktischen Zentrum (GZ) erlaubt einen Blick aus einer höheren Perspektive auf die irdischen Zusammenhänge, weil das GZ astronomisch gesehen ein unserer Sonne übergeordnetes energetisches Zentrum ist. Wir werfen einen etwas verspäteten Blick auf dieses Horoskop, das noch neun Monate gilt:

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 23. März 2020  Veröffentlicht von um 23:45  Allgemein, Astrologie, Rundbriefe, Notizen und Essays Tagged with:  5 Antworten »
Mrz 192020
 

Liebe Leserinnen und Leser,

zur Einführung – der Mond braucht ca. 29 Tage, um den Tierkreis zu umrunden, Merkur und Venus ca. ein Jahr, der Mars ca. zwei, der Jupiter ca. zwölf usw. aber der galaktische Knoten braucht ca. 25.800 Jahre! Das ist also eine ganz andere Größenordnung und damit eröffnet sich auch eine ganz andere Perspektive. Da geht es also um sehr lange Zeiträume und manche Astrologen bringen damit die sogenannten „Weltzeitalter“ in Verbindung. Nach dieser Idee wird die irdische Entwicklung jeweils ca. 2150 Jahre lang von den Qualitäten eines der zwölf Tierkreiszeichen bestimmt und es wird ja oft und schon seit langem davon geredet, dass jetzt irgendwann das „Wassermann-Zeitalter“ kommt, oder kürzlich angefangen hat. Da fällt mir eine Geschichte ein:

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Feb 182020
 

Die Sonne steht während ich dies schreibe, so gerade eben noch im Wassermann, der vom Uranus regiert wird. Morgen steht sie schon in den Fischen. Der Übergang vom Wassermann in die Fische symbolisiert nach meiner Ansicht den Übergang des individuellen in das universelle Bewusstsein und das scheint mir ein wichtiger Punkt zu sein, der z. B. in der Alchemie und bei der Imagination eine große Rolle spielt.

Jedenfalls können wir heute den Uranus und den Wassermann atmosphärisch so gerade eben noch „erwischen“, weil sie noch „in der Luft hängen“. Der Uranus und der Wassermann symbolisieren den individuellen Menschen in seiner schöpferischen Potenz, Einzigartigkeit und Freiheit, wie auch die Menschheit als Ganzes. Und da stellt sich die Frage – was macht das menschliche Wesen aus?

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 18. Februar 2020  Veröffentlicht von um 19:29  Allgemein, Astrologie, Metaastrologie, Rundbriefe, Notizen und Essays Tagged with:  2 Antworten »
Feb 032020
 

Am 24.1.1986 hat sich die Sonde Voyager 2 dem Planeten Uranus auf die kürzeste Distanz genähert. Das war nach der Entdeckung des Uranus wie eine zweite „Geburt des Uranus“ im menschlichen Bewusstsein. Wodurch wir seither ein neues Einjahreshoroskop für den Uranus haben, das die Bedeutung des Uranus für ein Jahr im Voraus zeigt.1* Technische Erklärungen finden sich am Ende vom Text mit Sternchen* versehen.

Der Humorist, Künstler und Erfinder des Comic Strips Wilhelm Busch schrieb einmal: „Es eilt die Zeit im Sauseschritt, wir eilen mit!“ Für diejenigen, die keine Zeit haben, in Ruhe nachzudenken sei gesagt, dass es darum geht, noch etwas gründlicher nachzudenken. 🙂 Mehr brauchen die Eiligen unter uns nicht zu wissen und können nun, da sie die Essenz des folgenden Textes schon kennen, getrost weiter eilen. 🙂

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 3. Februar 2020  Veröffentlicht von um 21:54  Allgemein, Astrologie, Metaastrologie, Rundbriefe, Notizen und Essays Tagged with:  10 Antworten »
Jan 202020
 

Über die Gesichter des Uranus zu schreiben, ist in diesen Tagen naheliegend. Denn am 20.1.2020 ist die Sonne in das Zeichen des Wassermanns eingetreten und dieses Zeichen wird vom Uranus beherrscht. Und im Plural von den Gesichtern des Uranus zu schreiben, ist auch passend.

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 20. Januar 2020  Veröffentlicht von um 22:51  Allgemein, Astrologie, Astrologische Angebote, Metaastrologie, Rundbriefe, Notizen und Essays Tagged with:  4 Antworten »
Jan 152020
 

 

 

 

GLOBALER PROTEST GEGEN 5G IM WELTRAUM UND AUF DER ERDE!

Da Aktionsbündnis Freiburg 5G-Frei! beteiligt sich

mit einer Kundgebung  Demo und Musik am Rathausplatz in Freiburg im Breisgau

Samstag den 25.1.2020 um 14 Uhr!

 

https://freiburg.5g-frei.org/

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

am Samstag, den 25. Januar 2020, finden in vielen Ländern Proteste statt. Dies ist der erste globale Protesttag gegen 5G. Es ist nur der erste von mehreren, die noch kommen werden, bis unsere Stimmen gehört werden und die Bestrahlung der Erde gestoppt wird. In den Tagen vor dem 25. Januar wird der 5G-Weltraum-Appell mit über 3.300 Seiten Unterschriften an viele Regierungen überreicht.

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 15. Januar 2020  Veröffentlicht von um 17:03  Allgemein, Rundbriefe, Notizen und Essays 1 Antwort »
Jan 112020
 

Liebe Leserinnen und Leser,

es tauchten alle möglichen Ideen in meinem Geist auf und ich überlegte, wie das universelle Bewusstsein, der Moment der Selbsterkenntnis von Ex-Kanzler Helmut Kohl und viele andere Dinge zusammenhängen. Ich war also schon schreiblustig gestimmt, aber es brauchte noch einen Zündfunken, um das Schreiben in Gang zu bringen. Und der Zündfunken kam dann in einem Telefonat mit einem Freund. Bevor wir tiefer einsteigen – kennt Ihr eigentlich schon die Geschichte, wie der deutsche Ex-Kanzler Helmut Kohl zur Selbsterkenntnis kam?

Helmut Kohl sitzt mit seiner Frau Hannelore auf dem Sofa und macht ein Kreuzworträtsel. Und irgendwann fragt er: „Sag Mal Hannelore, ein deutscher Kanzler mit vier Buchstaben, wer könnte das sein?“ Hannelore schaut ihn entgeistert an und sagt: „Aber das bist doch Du!“ Helmut Kohl durchzuckt der Blitz der Selbsterkenntnis und er ruft in seinem pfälzischen Dialekt begeistert aus: „Ja, ja, ja! Des bin ja isch! I S C H sind vier Buchstaben! Subber!“

Jetzt ist es ja immer schön, wenn eine Frau einen Mann inspiriert und der sich inspirieren lässt. Aber ganz besonders schön ist es, wenn ein Mann, wie hier seiner Erkenntnis dann auf seine eigene, individuelle Weise Ausdruck verleiht! 🙂 Und wenn wir diese Geschichte nun in die nonduale, mystische Sichtweise übertragen und verallgemeinern wollten, dann könnten wir durchaus mit einer gewissen Berechtigung sagen: „Wir sind Alle ein Isch!“

Wir merken das nur meistens nicht, dass „wir alle ein Isch sind“, dass es nur ein Subjekt gibt, weil wir meistens in einer dualistischen Sicht auf die Wirklichkeit feststecken. Was ja auch schön und sinnvoll sein kann. Und die Erfahrung der Mystiker, die Welt des Nondualen und des Grenzenlosen wird astrologisch Haus 12, den Fischen und dem Neptun zugeordnet. Und da gibt es nun seit Längerem eine Selbstverwandlung in dieser Dimension. Denn der Neptun steht seit Längerem in den Fischen, also in seinem eigenen Zeichen. Der Neptun und die Fische symbolisieren beiden die Sensibilität, das Grenzenlose, das Nonduale, den Rausch, die Auflösung, das Transzendente usw. Und da könnte man jetzt annehmen, dass Neptun in den Fischen sofort eine Steigerung der Sensibilität und all der anderen oben erwähnten Inhalte mit sich bringt. Aber nach meiner Forschung bedeutet das zuerst einmal eine Ernüchterung!

Wir müssen uns an dieser Stelle klar machen, dass der Neptun in den Fischen eine allgemeine Konstellation ist, die weltweit gilt. Das betrifft also nicht nur ein paar Mystiker und ein paar spirituell interessierte Menschen, sondern in der Tiefe das gesamte kollektive Bewusstsein. Und wenn ein Planet in seinem eigenen Zeichen steht, verwandelt sich das dazu gehörende Prinzip durch sich selbst zu neuen Stufen seiner selbst. Und da die Fische und der Neptun eine auflösende Wirkung haben, bedeutet dies, dass die Erfahrung des Grenzenlosen sich zunächst einmal auflöst und damit die Begrenztheit aller realen Erscheinungen dann umso deutlicher zutage tritt. Das ist die Ernüchterung!

Und diese Ernüchterung erzeugt ein Gefühl der Enge und ein Mangelbewusstsein und das wiederum erzeugt Kämpfe um Terrains und deren Resourcen – und vielleicht auch eine tiefere Reflektion über die begrenzten Aspekte unserer Situation. Jemand sagte ein Mal: „Wer auf einem Planeten mit begrenzten Rohstoffen an grenzenloses quantitatives Wachstum glaubt, ist entweder total durchgeknallt oder Wirtschaftsexperte.“ Dem wäre lediglich noch hinzu zu fügen, dass auch beides gleichzeitig der Fall sein kann. Wir alle sind uns bewusst, dass die Resourcen unseres Planeten begrenzt sind. Und wir haben zunehmend Kämpfe um Resourcen wie Öl, Wasser, Mineralien, Metalle, Holz, Arbeitskräfte, Informationen usw. und auch einen Kampf um das menschliche Bewusstsein durch die Medien, Propaganda aller Art und 5G.

Aber es gibt eine Lösung für den Neptun in den Fischen, wenn wir das Grenzenlose in unserem Inneren erleben und erkennen: „Ja, ja, ja! Des bin ja isch!“ 🙂 Und dann tragen wir die Erkenntnis, dass wir eine Ausdrucksform des grenzenlosen, universellen Bewusstseins sind, durch Liebe und Schönheit in unser Leben, das mit allem Leben verbunden ist. Wenn wir das universelle Bewusstsein als das wirkliche SELBST erleben, wird das irgendwann auch ganz natürlich und schöpferisch in unser Leben einströmen.

Ich hatte erwähnt, dass der „Zündfunke“, also der inspirierende Impuls zu diesem Text in einem Telefonat mit einem Freund auftauchte und das kam so: Dieser Freund ist auch Astrologe und wir waren in Vielem einer Meinung, z. B. darin, dass die Einführung von 5G eine katastrophale Entwicklung ist. Aber er sagte, dass 5G kommen wird und ich meine, dass das durchaus verhindert werden kann. Und um meine Sichtweise zu begründen, erzählte ich ihm folgende Geschichte, die von Rudolf Steiner stammt:

In der spirituellen Welt gab es Mal eine Diskussion von sieben Erzengeln über die Situation der Menschheit. Sechs Erzengel erklärten, dass das Experiment der Götter, den Menschen zu erschaffen, ein Fehlschlag sei, weil der Mensch die Möglichkeit des Bösen ergriffen und sich darin so verstrickt hat, dass seine Rettung undenkbar ist, auch weil er seine Erlösung durch Christus nicht angenommen hat. Und dann kommentiert Steiner seine Erzählung und sagt, dass diese sechs Erzengel Recht hatten. Aber der siebte Erzengel sagte: „Nein! Der Mensch ist göttlich und wird zum Göttlichen erwachen.“ Und Steiner kommentiert, dass dieser siebte Erzengel nicht Recht hatte. Doch dann sagt Rudolf Steiner abschließend: „Aber dieser siebte Erzengel wird sagen, dass der Mensch göttlich ist, bis es wahr wird!“

Und dann hat mein Freund gelacht und sagte: „Schreib doch Mal einen Artikel.“ Das war der „Zündfunke“, der diesen Text in Gang gebracht hat. Und da liegt es nahe, sich einmal ein paar astrologische Gedanken zu diesem siebten Erzengel zu machen. Was ist das also für einer, dieser siebte Erzengel? Die anderen sechs Erzengel sind sich einig: „Menschheit kannze inne Tonne kloppen!“ Aber der Siebte sagt: „Nein! Der Mensch ist göttlich!“ Der nimmt eine individuelle Haltung ein. Er ist ein Nonkonformist und da Rudolf Steiner sagt, dass dieser Erzengel so lange sagen wird: „dass der Mensch göttlich ist, bis es wahr wird!“ müssen wir zwingend annehmen, dass er ein schöpferisches Wesen ist! Denn seine Worte haben schöpferische Kraft und Beharrlichkeit hat er anscheinend auch.

Kleines Rätsel für die astrologischen Fachleute unter uns: Welches Tierkreiszeichen gilt als besonders nonkonformistisch, individuell, schöpferisch und darin beharrlich? Na klar! Das ist der Wassermann und dem entsprechen im Weiteren der Uranus und das 11. Haus.

Das heißt nicht, der siebte Erzengel sei völlig identisch mit Wassermann und Uranus, sondern da liegt eine Entsprechung vor. Und die Astrologie beruht ja im Ganzen auf Entsprechungen, denn sie sagt, dass sich zwölf Grundprinzipien auf allen möglichen Ebenen der Wirklichkeit in entsprechenden Erscheinungen widerspiegeln.

Und da wir gerade bei den Entsprechungen sind, schauen wir uns gleich auch noch an, welche Bilder im Tierkreis als spezifisch zum Wesen des Menschen gehörend angesehen werden können. Aus astrologischer Sicht trägt ja jeder Mensch den ganzen Tierkreis in seinem Horoskop und besteht danach aus den unterschiedlichsten Prinzipien. Es gibt unter den zwölf Tierkreiszeichen vier, die menschliche Bilder als Symbol verwenden und in dem Sinne auf das spezifische Wesen und die Natur des Menschen hinweisen.

Im physischen Quadranten ist das der Zwilling, der den Intellekt symbolisiert. Im seelischen Quadranten ist das die Jungfrau, die die Fähigkeiten zur bewussten Reflexion symbolisiert. Im mentalen Quadranten ist das der Schütze, ein Mischwesen mit menschlichem Kopf und Oberkörper auf dem Leib eines Pferdes, das unsere Fähigkeit zur Erkenntnis symbolisiert. Danach geht Erkenntnis aus einer Verbindung tierischer und menschlicher Anteile hervor. Ihr könnt ja mal versuchen, das jemandem zu erklären, der vor allem rational denkt – viel Spaß!

Das vierte Zeichen mit menschlicher Bildsymbolik finden wir im unpersönlichen Quadranten, den Wassermann, der die Inspiration und die schöpferischen Kräfte symbolisiert. Er steht zwischen den Fischen, die das Zeitlose symbolisieren und dem Steinbock, der das Zeitliche symbolisiert.

Also ist der Mensch im Physischen intellektuell begabt, im Seelischen mit Bewusstheit und Vernunft, im Mentalen mit Erkenntnisfähigkeiten und im Unpersönlichen ist der Mensch mit Inspiration und schöpferischen Kräften begabt. Und im unpersönlichen Quadranten fungiert der Mensch als schöpferischer Mittler zwischen der zeitlosen Dimension der Fische und der zeitlichen Dimension des Steinbocks.

Kurz – der Mensch ist seiner Anlage nach ein bewusstes, schöpferisches Wesen; zumindest nach den menschlichen Bildern im Tierkreis und es trägt ja jeder Mensch alle Zeichen des Tierkreises in sich – nun zurück zum Zeichen des Wassermanns:

Im Wassermann begegnen wir auch dem siebten Erzengel, über den Rudolf Steiner sagt: „Aber dieser siebte Erzengel wird sagen, dass der Mensch göttlich ist, bis es wahr wird!“ Was eine schöpferische Aussage ist. Dieser Erzengel schaut über den Horizont seines Kollektivs hinaus in die Zukunft! Was übrigens ebenfalls typisch Wassermann ist. Er ist weitsichtig, schöpferisch und erscheint deshalb als unvernünftig!

Jemand mit Sonne im Steinbock sagte mir einmal: „Irgendwann beschloss der Mensch, dass er das cleverste Tier auf dem Planeten Erde ist, und das hat ihn schlagartig zum dämlichsten Wesen in der ganzen Galaxis gemacht!“ Das ist zwar etwas holzschnittartig formuliert – klar Sonne Steinbock halt – aber schon eine recht vernünftige Analyse der Lage der Menschheit!

Was der siebte Erzengel sagt, erscheint dagegen unvernünftig. Denn im Moment scheint ja die Menschheit wirklich nicht so besonders göttlich zu sein. „Aber dieser siebte Erzengel wird sagen, dass der Mensch göttlich ist, bis es wahr wird!“ erzählt Rudolf Steiner. Und genau das ist das Schöne am Schöpferischen, nämlich dass es unvernünftig ist.

Vernunft hängt mit „vernehmen“ und „wahrnehmen“ zusammen. Vernunft setzt voraus, dass da schon etwas vorhanden ist, etwas Altes schon Bestehendes, das wir wahrnehmen und an dem wir uns orientieren können. Aber das Schöpferische erschafft Neues und das Neue ist eben per Definition etwas Anderes, als das Alte! Und es gibt Situationen, in denen die einzige vernünftige Lösung tatsächlich darin besteht, schöpferisch etwas Neues hervor zu bringen.

Und in der Astrologie entspricht der Uranus dem Schöpferischen, das aus dem ozeanischen Bewusstsein der Fische neue Inhalte in die zeitgebundene Welt des Steinbocks schöpft. Lasst uns schauen, was uns der Uranus zu sagen hat; der steht ja jetzt bis Frühjahr 2026 im Stier. Kurz vorweg, damit wir das richtig einordnen: Der Wassermann fungiert als Mittler zwischen der grenzenlosen Dimension der Fische, die zeitlos ist und der begrenzten Dimension des Steinbocks, die zeitlich ist. Wir können da folgende Formel aufstellen:

Fische/Neptun = grenzenloser Raum
Wassermann/Uranus = schöpferische Energie
Steinbock/Saturn = begrenzte Form

Das ist jetzt natürlich eine Vereinfachung, die sich in der Wirklichkeit unendlich differenziert, aber als Modell ganz hilfreich ist. Und als Menschen leben wir ALS alle drei Dimensionen! Über den Neptun in den Fischen und die dazu gehörende Krise im Bewusstsein wurde schon Einiges gesagt. Jetzt sollte noch etwas über den Steinbock und den Saturn gesagt werden. Damit wir sehen, zwischen welchen Polen der Uranus steht. Der Saturn steht derzeit noch im Steinbock, der steht also auch in seinem eigenen Zeichen. Und wenn ein Planet in seinem eigenen Zeichen steht, wird das Prinzip selbstreferenziell. Das Prinzip wandelt sich aus sich selbst und durch sich selbst, zu neuen Stufen seiner selbst. Es kommt zu einer Krise und eventuell auch zu einer Transformation.

Jetzt symbolisiert der Steinbock das „Bestimmende“, z. B. den Staat und das Establishment und die drehen sich nun vor allem um sich selbst, anstatt die Nöte und Fragen ihrer Zeit zu beantworten. Und derzeit besteht Saturn/Pluto, die Konstellation symbolisiert u. a. Entwicklungsblockaden, da hat man oft ein superdickes Brett vor dem Kopf und verwechselt das mit der Wirklichkeit. Und da Saturn/Pluto im Steinbock steht, gilt das derzeit halt vor allem für diejenigen, die auf unserem Planeten bestimmend wirken, also für das Establishment. Ich meine also, dass unser planetarisches Establishment derzeit ein ganz besonders dickes Brett vor dem Kopf hat und selbst die aller notwendigsten Entwicklungen blockiert.

Also sieht sich der Wassermann als Mittler zwischen den Fischen und dem Steinbock jetzt auf der einen Seite mit einer planetarischen spirituellen Krise und auf der anderen Seite mit einer planetarischen Krise der irdischen Zivilisation konfrontiert und soll nun schöpferisch intervenieren. Und vielleicht hat sich der Wassermann ja gedacht: „Gut, dann entsende ich halt den Uranus für sieben Jahre in den Stier und der sorgt dann für sozialen Wandel.“ 🙂

Also trägt der Uranus schöpferische Ideen in die sozialen Zusammenhänge – bedingungsloses Grundeinkommen, spirituellen Aktivismus, multikulturelle Kooperation, alternative Medien, Achtsamkeit in Unternehmen, alternative Energien, globaler Widerstand gegen 5G usw. Alles was die bisherigen sozialen Grenzen und Unterschiede aufhebt und überschreitet und unsere gesellschaftliche Wirklichkeit verwandelt, kann mit dem Uranus im Stier assoziiert werden. Wir leben also in einer spirituellen Krise, einer Krise unserer Zivilisation und in einer Phase des sozialen Wandels, in dem sich auch unsere bisherigen Werte verwandeln.

Übrigens – das Beste kommt erst noch!

Das sagte mir kürzlich eine gute Freundin und diese weitsichtige, kluge Freundin hat astrologisch gesehen die Sonne…? Ratet Mal! Na klar, die hat die Sonne im Wassermann!

In diesem Sinne uns Allen Alles Gute in 2020
Möge der siebte Erzengel mit uns sein

Herzlich – Vincento

 11. Januar 2020  Veröffentlicht von um 21:08  Allgemein, Astrologie, Metaastrologie, Rundbriefe, Notizen und Essays Tagged with: , ,  4 Antworten »

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