Mai 182014
 

„Mandala-Wellen“
Frottage

Auf den folgenden Seiten findet Ihr Abbildungen einige meiner Mandalas, die zwischen 1985 und 1993 entstanden. Manche mögen Euch bekannt vorkommen, denn viele dieser Mandalas wurden für die Herstellung von Veranstaltungsplakaten, Buchcovern und Kunstpostkarten verwendet. Die Originale sind inzwischen fast alle an private Kunstfreunde verkauft. Aber es gibt hochwertige Dias, die erstklassige Reproduktionen dieser Mandalas ermöglichen. Und diese Reproduktionen eignen sich nicht nur für Privaträume, sondern auch für Büros, Arztpraxen, Beratungs-, Therapie- und Seminarräume usw. Am Schluss findet Ihr einen Text zur Bedeutung des Mandalas. Die Preise für hochwertige Reproduktionen erhaltet Ihr auf Anfrage. Titel und Technik finden sich jeweils unter den Bildern. Viel Freude beim Betrachten.

Zwischenablage22

Nr. 1 „Fenster zum Raum“ 1987 Buntstift, Aquarell und Tempera

Zwischenablage01

Nr. 2 „Schlangenkrönung“ 1985 Wachs, Acryl und Tempera

Zwischenablage02

Nr. 3 „Dzogchen-Mandala“ 1987 Aquarell und Collage

ScanImage001

Nr. 4 „Quelle“ 1987 Buntstift, Tempera und Aquarell

Zwischenablage09

Nr. 5 „Schwarze Sonne“ 1988 Kasein und Lacke hinter Glas

Zwischenablage03

Nr. 6 „Kristallwald“ 1990 Kasein und Tempera

Zwischenablage05

Nr. 7 „Explosion der Stille“ 1990 Tempera und Kasein

Zwischenablage07

Nr. 8 „Tod und Geburt“ 1985 Aquarell

Zwischenablage06

Nr. 9 „Dschungel-Kontemplation“ 1990 Acryl

Zwischenablage04

Nr. 10 „Magisches Spiel“ 1990 Kasein

Zwischenablage08

Nr. 11 „Die Wiederkehr“ 1990 Kasein und Aquarell

Zwischenablage11

Nr. 12 „Innere Fügung“ 1993 Lacke und Tempera

Zwischenablage12

Nr. 13 „Einsicht“ 1993 Kasein, Tusche und Acryl

Zwischenablage13

Nr. 14 „Durchbruch“ 1993 Tempera und Tusche

Zwischenablage14

Nr. 15 „Erwartung“ 1993 Tempera und Tusche

Zwischenablage15

Nr. 16 „Navigator“ 1993 Tempera und Tusche

Zwischenablage16

Nr. 17 „Ursprung“ 1993 Tempera und Tusche

Zwischenablage17

Nr. 18 „Innere Gewissheit“ 1993 Tempera und Tusche

Zwischenablage18

Nr. 19 „Verborgenes Licht“ 1993 Decalcomanie und Tempera

Zwischenablage19

Nr. 20 „Erfüllung“ 1993 Tempera und Tusche

Zwischenablage20

Nr. 21 „Palast“ 1993 Tempera und Tusche

Zwischenablage21

Nr. 22 „Anfang“ 1993 Tempera und Tusche

 

Zur Bedeutung des Mandalas

Das Mandala ist eine universale Ordnungsstruktur, die sich auf vielen Ebenen der Erscheinungswelt offenbart, in Galaxien, Sonnensystemen, Himmelskörpern, in geologischen, meteorologischen, biologischen, molekularen und atomaren Strukturen und natürlich auch als Kunstwerk, Architektur und Ritual in vielen Kulturen rund um den Globus. Je nach ihrem kulturellen Umfeld werden Mandalas verschieden betrachtet und gedeutet.

Der Schweizer Psychologe C. G. Jung sah das Mandala als Archetyp – als Urbild des Selbst. Das Selbst hat aus jungianischer Sicht mindestens drei wesentliche Bedeutungen. Es symbolisiert das Zentrum wie auch die Ganzheit eines Individuums und darüber hinaus auch den größeren Zusammenhang, in dem ein Individuum steht, z. B. eine Gruppe von Gleichgesinnten, die von ähnlichen kulturellen oder spirituellen Inhalten bewegt wird. C. G. Jung sprach diesem Urbild Qualitäten wie Schutz, Ordnung, Heilung, Orientierung und Ganzheit zu. Heute verwenden viele – nicht nur jungianische – Therapeuten Mandalas in ihrer Arbeit.

Eine sehr vielfältige Mandala-Kultur finden wir im tibetischen Buddhismus. „Mandala“, bedeutet im Sanskrit „Kreis“, der tibetische Begriff „Kilkor“ bedeutet „Zentrum und Umkreis“. Nach meiner Sicht symbolisiert das Zentrum das individuelle Bewusstsein und der Umkreis das Universum, das durch dieses individuelle Bewusstsein erfahren wird. Dies ist aber nur eine von mehreren Bedeutungen, die ein Mandala im Buddhismus haben kann. Ein tibetischer Freund und Kollege, der Künstler Jamyang Drongpa sagte mir einmal: „Jedes Mandala ist der Wohnort einer Gottheit.“ Und diese beiden Sichtweisen lassen sich durchaus miteinander vereinen, wenn wir annehmen, dass jedes individuelle Bewusstsein der Ausdruck eines größeren, universellen und göttlichen Bewusstseins ist.

Als Bildform mit Zentrum und Umkreis entspricht das Mandala dem Auge mit Pupille und Iris. Im Mandala sieht das Auge sich selbst und wird sich selbst zur Erfahrung. Bei der Betrachtung eines Mandalas begegnen das Auge und das visuelle Bewusstsein, also alles was mit dem Sehsinn emotional, mental und spirituell zusammenhängt letztlich sich selbst. Diese „Selbsterfahrung“ des Auges und aller daran beteiligten Bewusstseinsfacetten mündet in deren Transformation. Unser Sehen im physischen, seelischen, geistigen und spirituellen Sinn kommt wieder zu sich Selbst und dadurch ergeben sich Chancen zur heilsamen Selbstverwandlung.

Der Form des Mandalas entsprechen ästhetische und heilende Qualitäten wie Einheit, Ganzheit, Harmonie, Gleichgewicht etc. Das Mandala ist wie ein zum Bild gewordenes „Gleichgewichtsorgan des Bewusstseins“. Es wird sich in jeder Phase der Bewusstseinsentwicklung neu offenbaren. Mich bewegt der Wunsch, das Mandala in neue Bildsprachen übersetzen. Vielleicht teilt das Mandala unser Schicksal. Auch wir können uns verwandeln, um uns SELBST treu zu bleiben.

In diesem Sinne uns Allen Alles Gute
Vincento

  2 Antworten zu “MANDALA-KATALOG”

  1. I would like to buy a reproduction of No. 4 „Die Quelle“
    How can I do this?
    What is the price?

 Schreibe eine Antwort

(Pflichtfeld)

(Pflichtfeld)