Noch Mal zu Venus, Uranus und der vollendeten Zukunft

Liebe Leserinnen und Leser,

Ende März schrieb ich zu Venus, Uranus und der vollendeten Zukunft. Nachlesen kann man das hier: https://www.vinzent-liebig-blog.de/venus-uranus-und-die-vollendete-zukunft/ Und ich schreibe noch Mal dazu, weil ich die Ergebnisse meiner Experimente mit der Methode ermutigend finde. Dabei geht es um einen Zusammenhang zwischen Sprache und Erfahrung. Und die Methode beruht darauf, dass man gewünschte Inhalte in der vollendeten Zukunft formuliert. Die vollendete Zukunft wird auch als Futur II bezeichnet. Hier ein Beispiel:

„Ich werde einen guten Text schreiben“, ist die einfache Zukunft, Futur I.

„Ich werde einen guten Text geschrieben haben“, ist die vollendete Zukunft, Futur II.

Wenn ich Futur I verwende, bewege ich mich in Richtung Zukunft und sage: „Ich werde…“,  Wenn ich aber Futur II verwende, und sage „Ich werde … haben“, dann nehme ich eine Position ein, die noch jenseits der Zukunft liegt, einen Ort an dem Zukunft schon Realität geworden ist. In meinem Erleben fühlt sich Futur II stabiler und kraftvoller an. Wenn Euch das auch so geht, ist die Methode vermutlich für Euch geeignet.

Meine Erfahrungen damit sind gut. Ich habe mit dem Satz „wenn ich Morgen aufgestanden sein werde, werde ich einen glücklichen Tag erleben“, experimentiert. Und ich erlebte dann Tage mit einem vergleichsweise recht stabilen Glücksgefühl. Klar gab es in meiner Stimmung auch Schwankungen im Tagesverlauf, aber mein Grundgefühl war glücklich.

In diesem Sinne hoffe ich, dass dieser Text auf alle, die damit in Berührung gekommen sein werden, eine sehr positive und aufbauende Wirkung gehabt haben wird.  

Futur II hängt astrologisch mit Venus/Uranus zusammen. Dabei symbolisiert die Venus die Bereitschaft zur Begegnung, die Sprache und unsere Wünsche und Vorlieben. Und der Uranus symbolisiert die Zukunft, das Schöpferische und die Überschreitung bisheriger  Grenzen. Wir öffnen den Raum unseres Erlebens, erlauben dem Schöpferischen, darin aufzutauchen und die Grenzen unseres bisherigen subjektiven Erlebens zu erweitern.

Mit AC im Löwen und Sonne in 1 geht es im Potential um einen subjektiven Erlebnisraum. Aber mit dem alten Mondknoten in Konjunktion mit der Sonne wäre es unproduktiv, darin stecken zu bleiben. Denn mit dem neuen Mondknoten in 7, Wassermann in 7 und Uranus in 1 liegen die evolutionären Chancen da, wo man erlaubt, dem geistig Schöpferischen im eigenen Erleben aufzutauchen und die bisherigen Grenzen des subjektiven Erlebens zu überschreiten. Dabei entsteht dann mit Uranus im Trigon zu Jupiter in 5 ein schöpferischer Impuls, der auch die bisherigen Grenzen des geistigen Zusammenhangs des subjektiven Erlebens überschreitet. Mit dem MC im Stier und der Venus Spitze 3 in der Waage kommt im Ergebnis das jeweilige mentale Bild konkret zur Darstellung.

Natürlich ist in diesem Horoskop noch mehr enthalten, als nur die Methode, in Futur II zu denken. Venus/Uranus kann auch eine schöpferische Begegnung, oder die Schöpfung neuer Bilder, Ideen und Bedeutungen anzeigen. Aber Venus/Uranus passt schon auch sehr gut dazu, in Futur II zu denken und dadurch etwas Schöpferisches in die Realität zu tragen. Und da Venus/Uranus im Horoskop auf den Frühlingsbeginn 2022 mit dem neuen Mondknoten verknüpft ist, eröffnet sie bis zum Frühlingsbeginn 2023 den Zugang zu den evolutionären Chancen und Potentialen der Zeitqualität. Also weise ich auf diese Konstellation hin. Wie ich überhaupt immer wieder im Sinne des neuen Mondknotens auf die evolutionären Chancen der jeweiligen Zeitqualität hinweise.

Disclaimer:

Was ich hier beschreibe ist eine allgemeine Konstellation und meine Hinweise dazu sind deshalb nur ganz allgemeiner Natur und müssen vermutlich in vielen Fällen noch individuell angepasst werden. Was Ihr daraus macht, liegt allein in Eurer Verantwortung. Für mich selbst haben sich im Umgang mit ähnlichen, im mentalen Sinne schöpferischen Methoden folgende drei Prinzipien heraus kristallisiert:

Erstens ist es bei solchen Methoden sehr wichtig, nur solche Ergebnisse anzustreben, die niemandem schaden und die für alle unmittelbar Beteiligten hilfreich und gut sind. Das ist im Sinne der Venus, die u. a. auch Liebe, Ausgleich und Harmonie symbolisiert.  

Zweitens sollte man den schöpferischen Kräften nicht im Detail vorschreiben, wie sie zu Werke gehen, sondern dafür offen sein, dass gute Ergebnisse auch auf neuartigen und überraschenden Wegen zustande kommen können. Das ist im Sinne des schöpferischen und freien Uranus.

Drittens ist es gut, anfangs mit kleinen Wunschbildern zu üben, bis man einige Erfahrungen gesammelt hat. Das ist im Sinne des eigenen Erfahrungsweges mit solchen Methoden.

OM SHANTI, SHANTI, SHANTI

Viel Glück und Erfolg

Vincento : – )   

2 Gedanken zu „Noch Mal zu Venus, Uranus und der vollendeten Zukunft“

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