Blick in die Zeitqualität am Ende von 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

letztes Mal schloss ich meinen Text mit dem Hinweis: „Chirons Hochzeit“ liefert seit 2013 kostenlos astrologische und künstlerische Beiträge. Wer meine Arbeit unterstützen mag, kann meine astrologischen Beratungen und meine Kunst weiter empfehlen, oder einen freiwilligen finanziellen Beitrag leisten.

Herzlichen Dank an Irene, Almut und Birgit, die mir einen Zuschuss auf mein Konto überwiesen haben.

DANKESCHÖN! 🙂

Nun zum Thema – heute möchte ich die aktuelle Zeitqualität aus verschiedenen astrologischen Perspektiven beleuchten und dazu mehrere Horoskope betrachten. Dabei geht es um die Idee, dass sich in unserem Erleben immer mehrere astrologische Zyklen unterschiedlicher Bedeutung und Dauer überlagern. Als Kind habe ich gerne mit inneren Bildern gespielt. Ich zeichnete z. B. vor meinem inneren Auge die Kontur einer großen Welle. Dann zeichnete ich darüber etwas kleinere Wellen und darüber noch kleinere Wellen und so weiter – alles in der Vorstellung – ungefähr so wie in diesem Bild:

Hier haben wir vier ähnliche Wellenlinien unterschiedlicher Größe. In der Chaostheorie bezeichnet man dieses Prinzip als „Selbstähnlichkeit“ und das ist ein gigantisches Thema für sich. Hier möchte ich damit nur die Idee illustrieren, dass sich in unserem Erleben immer mehrere astrologische Zyklen unterschiedlicher Bedeutung und Dauer überlagern, mehr dazu später.  

Die Mondfinsternis in Wuhan vom 17.7.2019

Dieses Horoskop zeigt eine wesentliche Konstellationen der Mondfinsternis vom 17.7.2019 in Wuhan. Die Astrologin Birgit Braun und andere Astrologen, deren Arbeit ich schätze, verwenden Finsternishoroskope, weil darin Hinweise auf darauf folgende Zeitphasen enthalten sind. Und das Horoskop auf diese letzte Mondfinsternis vor dem Ausbruch der Epidemie enthält tatsächlich eine Konstellation, die auf die Corona-Krise hinweisen könnte – nämlich die exakte 165°-Verbindung zwischen Merkur und Saturn.

Merkur-Saturn gilt in der Münchner Rhythmenlehre (MRL) als Hinweis auf Infektionskrankheiten und die Notwendigkeit zum Alleinsein, um die eigene Entwicklung zu befördern. Und die 165° Verbindung zwischen Merkur und Saturn gilt nach dem Astrologen Hans-Werner Wolters als Hinweis auf eine „Zäsur“, auf eine entscheidende Wende also. Es handelt sich danach bei Corona nicht um eine X-beliebige Infektionskrankheit.

Jetzt sind in Deutschland im Jahr 2020 bisher ca. 10.000 Menschen an oder mit Corona gestorben, das ist der Stand von Ende Oktober. In den letzten Jahren sind aber in Deutschland jedes Jahr weit über 20.000 Menschen an der Grippe gestorben.

Corona stellt also nicht etwa deshalb eine Zäsur dar, weil in Deutschland daran besonders viele Menschen gestorben sind. Sondern es handelt sich deshalb um eine entscheidende Wende, weil Corona bisher noch nie dagewesene staatliche Maßnahmen nach sich gezogen hat, nicht nur in Deutschland, sondern in vielen anderen Ländern auch. Und tatsächlich könnte man die Merkur-Saturn-Zäsur in diesem Horoskop auch als Zäsur im Bereich staatlicher Kommunikationen und Regelungen verstehen.

Und man könnte hier auch von einem „erzwungenen planetarischen Meditationsretreat“ sprechen. Die Konstellationen des Horoskop auf diese Mondfinsternis sind für Meditation in Isolation durchaus geeignet und man könnte sie durchaus auch positiv nutzen, z.B. um einmal ganz in Ruhe darüber nach zu denken, wie wir eigentlich wirklich leben wollen und darüber, inwieweit wir unsere bisherigen Anschauungen vielleicht einmal überdenken sollten. 

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sagte einmal: „Corona hat unser aller Leben verändert.“ Richtiger wäre wohl zu sagen: „Die staatlichen Maßnahmen bezüglich Corona haben unser aller Leben verändert“. Wir beobachten hier auf jeden Fall einen noch nie dagewesenen Vorgang von planetarischer Dimension. Aber was für ein Vorgang ist das eigentlich?

Die Corona-Krise und der mentale Rettungsring

Die Corona-Krise hat viele Aspekte, medizinische, juristische, politische, wirtschaftliche, soziale, usw. Und man kann zu ganz vielen unterschiedlichen Ansichten kommen, die sich auf all die unterschiedlichen Aspekte dieser Krise beziehen. Auf der seelischen Ebene kann man aber wohl mit Sicherheit davon sprechen, dass die Corona-Krise ein Vorgang ist, der bei vielen von uns Existenz- oder sogar Todesangst auslöst. Der Tod ist ein Tabuthema und wenn man das Thema anspricht, kommt unter Umständen Alles Mögliche hoch, was damit zusammen hängt und was wir verdrängt haben, auch traumatische Inhalte.

Der Astrologe Werner Held hat mich darauf hingewiesen, dass dies auch vorgeburtliche Traumata sein können. Pränatale Traumata können im Horoskop z. B. durch Mond-Saturn, Sonne-Uranus oder Saturn-Chiron angezeigt sein. Das vorgeburtliche Leben geschieht ohne bewusste Reflektion. Was wir in dieser Phase erleben, ist nicht wie irgendeine x-beliebige Konditionierung, die man durch bewusste Reflektion aufklären kann. Nein! Denn die vorgeburtlichen Erinnerungen bilden unser vorbewusstes Selbst- und Weltverständnis, also das was wir ohne jede Infragestellung als Wirklichkeit schlechthin erleben.

Die vorgeburtlichen Erinnerungen und die daraus entstehenden Erfahrungsmuster sind für uns so absolut selbstverständlich, dass wir sie unreflektiert mit der Wirklichkeit verwechseln. Und wenn sich diese Muster mit unserem Denken mischen – und das tun sie, weil sie unser Fühlen und Denken aus den vorbewussten Räumen heraus bestimmen – dann können bestimmte Gefühle und Gedanken für uns (scheinbar) die Qualität absoluter Gültigkeit annehmen.

Das könnte erklären, warum in der Diskussion über Corona oft so harte Fronten entstehen. Wenn man bei jemandem ein Trauma reaktiviert – und die Regierung und die damit konformen Medien waren darin, egal ob gewollt oder ungewollt recht effektiv – dann wird dieser Mensch natürlich das Gefühl haben, sich in einer sehr gefährlichen Situation zu befinden. Weil ihm sein Körper und seine Psyche die entsprechenden Signale senden. Während eines Schockzustandes werden die Überlebensmechanismen im „Reptiliengehirn“ aktiviert, einem Teil in unserem Gehirn, das uns nur wenige Alternativen anbietet, nämlich Angriff, Flucht oder Totstellen. Wir schalten von Leben auf Überleben um, und in diesem Modus sind wir meistens nicht gerade besonders offen, kreativ und mitfühlend.

Umso wichtiger ist es aus dem Überlebensmodus wieder heraus ins Leben zu kommen, um konstruktiv handeln zu können. Und das bedeutet nicht vor der Angst weg zu laufen, sondern sie seelisch zu verarbeiten.

Kennt Ihr den Spruch: „Ich wäre jetzt lieber hier!“?

Der Spruch ist von Ram Dass. Manchmal hilft mir Humor. Und manchmal, wenn mir all die Inhalte, die in meiner Bewusstheit auftauchen einfach zuviel werden, stelle ich mir die Frage „Wer erlebt all das?“ Mit dieser Frage kann man die Bewusstheit auf die Bewusstheit selbst richten und aus der Verstrickung mit ihren seelischen und gedanklichen Inhalten heraus lösen.

In den letzten Monaten habe ich mir einen „mentalen Rettungsring“ gebastelt. Vermutlich passiert das in jeder größeren Krise und bei jedem Schock. Erstmal ist da nur Chaos und der Geist greift in seiner Panik nach irgendeinem Gedanken, der Halt zu geben verspricht. Man beobachtet, entwickelt eine mehr oder weniger stimmige Einschätzung, oder zumindest eine Meinung, was da eigentlich los ist – und mit der Zeit wird daraus ein mentales Gebilde, das einem in der Krise ein Gefühl der Sicherheit gibt, ein mentaler Rettungsring.

Und in der Zeit, als ich noch an meinem mentalen Rettungsring herum gebastelt habe, war ich sehr empfindlich, wenn ich auf jemanden traf, der eine andere Meinung zur Corona-Krise hatte als ich. So als wäre das eine Bedrohung meines mentalen Rettungsrings, die mich ins Chaos und all die damit verbundenen Ängste zurück werfen könnte. In der Phase fand ich es gescheiter, gründlich zu recherchieren und in vielen Situationen einfach zu schweigen.

Vermutlich bin ich nicht der Einzige, der bezüglich seines mentalen Rettungsrings etwas empfindlich ist. Was verständlich ist. Denn der mentale Rettungsring hat ja eine wichtige kompensatorische und damit stabilisierende Funktion – er schützt einen zumindest ein wenig vor der unmittelbaren Erfahrung von Existenz- und/oder Todesangst. Und das hilft uns wenigstens ein bißchen, weiter in Ruhe nachdenken zu können. Also sind wir nicht gerade besonders tolerant, wenn irgendjemand unseren mentalen Rettungsring mit irgendwelchen Argumenten anzugreifen scheint. Hier sind ein paar Anregungen und Empfehlungen, wie man mit der aktuellen Krise auch umgehen kann:

Der Weg von hier nach hier ist nicht sehr weit. 🙂

Es ist gut, sich seelisch soweit auszudehnen und zu entspannen, bis der seelische Raum, den man fühlen kann, mehr umfasst als nur die persönlichen Anliegen und Fragen. Denn es handelt sich bei der Corona-Krise um eine planetarische Herausforderung. Wer – z. B. aus Angst – geistig und seelisch nur bei seinen eigenen Anliegen und Fragen verbleibt, findet keine angemessene Orientierung.

Denn da im seelischen Raum letztlich Alles verbunden ist, wird bei einer Krise wie der jetzigen jede einzelne Person auch von kollektiven seelischen Inhalten überschwemmt und belastet. Wer dies nicht spürt und bedenkt, gerät in Gefahr, das was er fühlt, fälschlich nur für die Folge seiner persönlichen Probleme zu halten. Und dann stellt er sich womöglich eine übertrieben negative „Selbstdiagnose“, was seine geistige und seelische Verfassung und Situation verschlechtern kann.

Also sollte man sich seelisch nicht angstvoll zusammen ziehen. Sondern man sollte, nachdem man sich der eigenen „persönlichen“ seelischen Verfassung bewusst geworden ist, sich seelisch noch etwas darüber hinaus ausdehnen, z. B. durch gelegentliches tiefes, ruhiges und langsames Atmen, was nebenbei die Bewusstheit steigert und Klarheit erzeugt. Was dann folgt ist eine natürliche Ausdehnung der eigenen seelischen Sphäre über die Grenzen der persönlichen „Zone der Angst“ hinaus und kann durchaus als angenehm empfunden werden. Damit hat man sich seinen „persönlichen“ seelischen Raum zurück erobert und kann darin verbleiben und ruhen.

Wer noch weiter „darüber hinaus atmet“ – einfach indem er sich vorstellt, dies durch sein Atmen zu tun – wird an die Grenze kommen, wo der persönliche seelische Raum und der kollektive seelische Raum sich berühren. Um diesen kollektiven Raum zu erforschen ist es gut, sich in den Zustand des Staunens zu versetzen. So wie ein Kind, das irgendetwas zum allerersten Male sieht und erforscht, ohne es zu bewerten. Es geht um einen Zustand wirklicher Neugier. In diesem Zustand geschieht „Wahr-Nehmung“ als das in sich Aufnehmen dessen, was wahr und wirklich ist und damit wird eine angemessene Orientierung in der gegebenen Situation möglich, die einem auch persönlich dient.

Die aktuelle Situation ist außerordentlich komplex, weitreichend und verzweigt, es handelt sich um eine Krise der ganzen Menschheit. Zugleich ist die aktuelle Situation aus psychologischer und spiritueller Sicht betrachtet, ganz und gar einfach. Denn man braucht sich nur die Frage zu stellen und selbst zu beantworten, ob man sich in seinem Leben von der derzeit herrschenden Atmosphäre der Angst bestimmen lassen möchte, oder nicht.

Natürlich sollte man sich selbst nicht überfordern, sondern gut auf sich selbst achten. Das setzt voraus, dass man sich selbst als Individuum in seiner seelischen Verfassung wahrnimmt. Dieser Moment der Selbstwahrnehmung, diese Intimität mit sich selbst, diese innere Nähe, ist in sich selbst schon ein Schritt in die Selbstbestimmung und eine Rebellion gegen Fremdbestimmung. Und dieser Moment der Selbstwahrnehmung kann in einem einzigen Augenblick geschehen. Der Weg von hier nach hier ist nicht sehr weit. 🙂

Und aus diesem bewussten Hier-Sein kann sich dann ganz natürlich all das entwickeln, was an Intuitionen, Emotionen und Aktionen in der jeweiligen Situation hilfreich und sinnvoll ist.

Astrologie als Blick aus der Vogelperspektive

Astrologie ermöglicht einem die Dinge von einem Ort aus zu betrachten, von dem man eine Übersicht gewinnen kann. Als Kind stand ich einmal oben auf einer Burg auf der Spitze eines Vulkankegels und schaute den mit Wein bewachsenen Berghang hinunter. Da sah ich unten am Hang zwei Autos aufeinander zufahren. Sie fuhren auf zwei Straßen, die im spitzen Winkel aufeinander stießen. Und da die Weinstöcke dazwischen standen, war klar, dass die Fahrer einander nicht sehen konnten und dass sie bei der Geschwindigkeit, mit der sie gerade fuhren, in wenigen Augenblicken genau dort aufeinander knallen könnten, wo die beiden Strassen zusammen kamen. Glücklicherweise haben sie im allerletzten Moment noch gerade rechtzeitig gebremst. Da hat nur noch ein Meter gefehlt, dann hätte es geknallt.

Als Kind wusste ich damals, dass die beiden Autofahrer nichts voneinander wussten, ich aber von beiden und auch, dass ich nichts tun konnte, außer zu beobachten. Mir war auch klar, dass meine Sicht auf die Lage nicht etwa meine eigene Leistung, sondern nur eine Folge davon war, dass ich mich an einem anderen Ort befand, als die beiden Autofahrer. Und es gab das Empfinden, dass dieses an einem anderen Ort zu sein, in irgendeiner Weise charakteristisch für mich ist. Die 40-jährige Erfahrung mit der Astrologie hat tatsächlich auch dazu geführt, dass ich die Dinge oft wie von einem anderen Ort – wie aus einer Vogelperspektive betrachte. Und anders als mein kindliches Selbst oben auf der Burg kann ich nicht nur beobachten, sondern ich kann meine Sicht der Dinge auch mitteilen, z. B. hier auf diesem Blog.

Aus meiner Perspektive betrachtet erscheinen mir die weltweiten Maßnahmen bezüglich Corona als so etwas wie ein Staatsstreich durch neoliberale Kräfte von globaler Dimension. Und manches erinnert mich auch an die Comedy Serie „Das schlecht organisierte Verbrechen“ aus den 90-er Jahren über die Abenteuer einer Gangsterbande. Da brüllt z. B. der Gangsterboss: „Gleich geht’s los Jungs! Uhrenvergleich!“ Und dann schauen alle Gangster auf ihre Uhren und rufen durcheinander: „Ich hab ne Swatch, ich ne Kienzle, ich ne Rolex…“ usw. 🙂

Das Galaktische Solar 2019/2020

Die perverse und retardierte Dominanz des Bestimmenden

Das ist das Galaktische Solar vom 19.12.2019, das noch bis 18.12.2020 gültig bleibt. Das Galaktische Solar wird auf den Moment berechnet, wenn die Sonne und das Galaktische Zentrum (GZ) am selben Ort im Tierkreis stehen und das ermöglicht uns, die Dinge aus so etwas wie einer „galaktischen Vogelperspektive“ zu betrachten. Es fasst die wesentlichen Vorgänge eines Jahres zusammen. Auffällig ist, dass Jupiter, alter Mondknoten, Saturn, Pluto und Venus alle im Steinbock stehen. Tatsächlich sind nach der Struktur der Zeichenherrscher sogar letztlich alle Faktoren außer Neptun auf den Steinbock bezogen! Und damit werden letztlich fast alle Aspekte des Lebens in die Einflusssphäre des „Bestimmenden“ gezogen. 

Das Bestimmende wird durch den Steinbock und seinen Planeten Saturn symbolisiert. Das meint auf der politischen Ebene den Staat und andere bestimmende Strukturen, wie z. B. die Weltgesundheitsorganisation WHO, die Finanzwirtschaft und andere globale Player. Dazu gehören auch die Medien. Aber nur dann, wenn sie sich zum Sprachrohr des Staates und anderer bestimmender Strukturen machen, ohne auch andere Stimmen zu Wort kommen zu lassen. Innerlich symbolisieren Steinbock und Saturn das Wissen um unsere Sterblichkeit und damit auch die Angst vor dem Tod. Und genau all diese Faktoren bestimmten in den letzten Monaten zunehmend unser aller Leben.

Natürlich ist der Steinbock nicht besser oder schlechter als andere Zeichen. Alle Zeichen im Tierkreis sind notwendig und sinnvoll. Aber hier haben wir es mit einer wirklich extremen Überbetonung dieses Zeichens zu tun. Und da der Planet Saturn als Herrscher des Steinbocks im eigenen Zeichen steht, ist zu beobachten, dass diejenigen die auf dem Planeten Erde in den  bestimmenden Positionen sind, oft nur noch um ihre eigenen Interessen kreisen. Und es wird Angst erzeugt, einfach um Angst zu erzeugen und die Herrschaft zu behalten.

Und da auch der alte Mondknoten im Steinbock steht, sind die Aktionen des Bestimmenden rückwärts gewandt, sie haben keine evolutionäre Qualität. Sie treiben die Menschen in eine seelische und geistige Rückwärtsentwicklung. Man behandelt die Menschen als wären sie unmündige, ohnmächtige Wesen und so verhalten sie sich dann auch. Was sich im politischen Bereich dann z. B. darin äußert, dass überholte, autoritäre, politische Denkweisen attraktiv werden. Manche werden zum Denunziant, zum Corona-Blockwart. Andere scheinen sogar Leute wie Bill Gates oder Donald Trump als Lichtgestalten anzusehen, die sie am Ende aus der Krise erlösen werden.

Unsere Lösungsmöglichkeiten    

Nach dem neuen Mondknoten im Krebs und dem Mond in der Jungfrau in diesem Horoskop wäre es sinnvoll, all dem gegenüber eine möglichst bewusste Lebenshaltung einzunehmen, die auf dem eigenen seelischen Empfinden beruht. Dazu ist es wichtig, dass eigene Empfinden in der Bewusstheit auftauchen zu lassen und immer wieder neu wahrzunehmen. Menschen sind Teil des Lebendigen auf dem Planeten und das Lebendige findet seine Orientierung im Empfinden, also in dem, was es in seinem Inneren findet. Wir sollten uns nicht nur als Verbraucher, Wähler, Bürger oder irgendeine sonstige soziale Funktion verstehen, sondern vor allem als lebendige, bewusste Mitgestalter des Lebens auf unserem Planeten. Es geht also um Eigenverantwortung und Selbstbestimmung aus dem eigenen Empfinden und Erleben heraus. Soweit dazu, jetzt erweitern wir unsere Perspektive noch etwas, indem wir einen längeren Zyklus betrachten.

Der ca. 500 Jahre dauernde Neptun-Pluto-Zyklus

Die Dominanz des Materialismus

Der Neptun-Pluto-Zyklus, der am 30.4.1892 begann, zeigt an, dass wir in einer 500 Jahre dauernden materialistischen Kulturepoche leben. Neptun-Pluto zeigt die Denkhaltung einer Zeit, ihre allgemeine Mentalität und das vorherrschende unterbewusste Glaubenssystem. Mit Jupiter, Merkur, Sonne, Mondknoten, Neptun, Pluto und Venus stehen die meisten Faktoren in den Zeichen Widder, Stier und Zwilling, die den materiellen Bereich der Wirklichkeit symbolisieren. Also liegt der Fokus unserer Kulturepoche im Materiellen. Die meisten von uns glauben, dass vor allem die materielle Wirklichkeit wirklich ist 🙂 – „echt“! – und manche wissenschaftlich denkende Menschen glauben sogar, dass sie die einzige Wirklichkeit ist.

Wir denken bei dem Wort „Fortschritt“ automatisch an materiellen, wissenschaftlichen und technischen Fortschritt, nicht wahr? Wer denkt schon an ästhetischen, ethischen, sozialen, mystischen, magischen, spirituellen oder ökologischen Fortschritt? Wir leben also in einer materialistischen Phase. Und da wir nun ungefähr ein Viertel dieses Neptun-Pluto-Zyklus hinter uns haben, befinden wir uns derzeit in einer Krise der materialistischen Denkweise. Denn in der Astrologie gelten die Übergänge von einem zum nächsten Viertel eines Zyklus generell als kritische Phasen. Wenn meine Überlegungen stimmen, dann befinden wir uns in diesem Zyklus nun seit 2017 für ca. 42 Jahre in einer Phase, in der es folgendes Thema geht:

Zur Lösung der Krise des Materialismus

Wenn wir den Zyklus auf 0° Widder, also auf dem universellen Aszendenten beginnen lassen, erreichen wir im Uhrzeigersinn nach 125 Jahren 0° Krebs und damit wird der Mond im Krebs, also in seinem eigenen Zeichen ausgelöst. Und das bedeutet, dass wir uns in einer Phase der seelischen Selbstfindung und Selbstverwandlung befinden.

Und wenn wir das genauer untersuchen – technisch geht das, indem wir das Personar auf den Mond in diesem Horoskop berechnen – dann sollten wir Menschen uns als freie, schöpferische Wesen begreifen, deren Existenz und Sicherheit darauf beruht, dass wir in die Gesamtheit aller Lebewesen, in die gesamte Biosphäre des Planeten eingebunden sind. Und wir sollten  begreifen, dass dieses Eingebundensein für unser Überleben weit wichtiger ist, als unser zwanghafter Drang nach materiellem Fortschritt. Unsere Freiheit besteht übrigens auch darin, dass wir unsere bisherigen Vorstellungen und Ideen in Frage stellen können.    

Das bedeutet, dass die Corona-Krise aus astrologischer Sicht wie eine Welle ist, die sich über einer noch größeren Welle erhebt, die eine noch grundsätzlichere Krise symbolisiert, nämlich eine Krise unserer materialistischen Kultur. Das heißt nicht, dass es schlimmer steht, als wir vielleicht denken. Denn Krisen beinhalten ja immer auch Chancen.

Sondern das bedeutet,  dass wir hinreichend Grund und Gelegenheit haben, unsere materialistische Denkweise und Alles was damit einhergeht, ganz grundsätzlich zu überdenken und neue Antworten zu finden, nicht nur aus dem Denken, sondern auch aus dem Empfinden. So – und jetzt steigen wir in den olympischen Mythos ein, der vor 3.600 Jahren entstanden ist.

Der technische Fortschritt und der Mythos von Prometheus

Der Göttervater Zeus beauftragte die Titanen Prometheus (Vorausdenken) und seinen Bruder Epimetheus (Nachdenken) all die unendlich vielen und vielfältigen Lebewesen auf dem Planeten Erde mit all den Eigenschaften auszurüsten, die sie zum Überleben brauchen. Die Titanen nahmen den Auftrag an und Epimetheus sagte zu seinem Bruder: „Keine Sorge, das schaff ich allein“. Nach einiger Zeit später schaute Prometheus vorbei, um zu sehen, wie es um den Auftrag stand und Epimetheus sagte ihm: „Der Auftrag ist erfüllt!“

Als Prometheus genauer hinsah, stellte er fest, dass die Tiere viele für ihr Überleben vorteilhafte Eigenschaften hatten, kräftige Muskeln, starke Klauen, harte Hufe, Hörner und große Zähne. Manche konnten schwimmen, fliegen oder schnell rennen. Manche konnten sich mit Gift verteidigen. Andere konnten die Farbe wechseln, um sich zu tarnen, oder sie trugen Stacheln. Viele hatten kräftige Pelze, Schuppen oder Panzer als Schutz, und fast alle hatten enorm scharfe Sinnesorgane und gute Instinkte.

Und der Mensch? – jämmerliches Gebiss, beschränkte Sinneswahrnehmung, weder Klauen, Pelz, noch Schuppen oder Panzer, stattdessen eine extrem empfindliche Haut und überdies war der Mensch im Vergleich zu anderen Tieren auch noch instinktlos. Prometheus war sofort klar, dass da unbedingt etwas zugunsten des Menschen geschehen musste. Also bat er den Götterschmied Hephaistos, ihm etwas vom göttlichen Feuer für die Menschen zu schenken. Und die Göttin der Weisheit Athene bat er um etwas Klugheit für die Menschen. So lernten die Menschen mit dem Feuer umzugehen und es entstand der technische Fortschritt.

Nach diesem Mythos wurde der technische Fortschritt also durch die Hilfe von Prometheus, Hephaistos und Athene ermöglicht, um die Unterlegenheit des Menschen gegenüber anderen irdischen Kreaturen auszugleichen. Könnte es sein, dass unser zwanghafter Drang nach technischem Fortschritt immer noch auf diesem Gefühl der Unterlegenheit beruht, das die Menschen der Antike anscheinend empfunden haben? Der olympische griechische Mythos erzählt viele Geschichten von Helden, deren Aufgabe darin besteht, furchtbare Ungeheuer in Tiergestalt zu besiegen. Inzwischen ist aber völlig klar, dass unser Überleben nicht mehr dadurch zu sichern ist, dass wir „die Natur besiegen“ – sondern nur dadurch, dass wir uns als Teil der Natur begreifen, mit ihr kooperieren und unseren technischen Fortschritt daran orientieren.

Hephaistos und der technischen Fortschritt

Über Hephaistos, den Götterschmied, der Prometheus für die Menschen das Feuer geschenkt hat, wird erzählt, dass er goldene Roboter geschaffen hat. Haben die Schöpfer des Mythos in die Zukunft gesehen? Und Hephaistos hat mal ziemlich Krach mit seinem Vater Zeus bekommen, als der Streit mit seiner Frau Hera hatte. Hephaistos hat sich in diesem Streit auf die Seite seiner Mutter gestellt und da hat ihn der Zeus vor Wut aus dem Himmel geworfen. Hephaistos fiel drei Tage durch die Luft und landete schließlich im Schlot eines Vulkans auf der Insel Limnos. Da hat er sich dann seine unterirdische Schmiede eingerichtet. Und immer wenn die Menschen sahen, dass oben aus dem Vulkan Rauch heraus kam, haben sie gesagt: „Der Hephaistos arbeitet wieder in seiner Schmiede“.

Hephaistos hat wie erwähnt, Roboter für die Götter geschaffen und auch Waffen. Als ich in den 90-er Jahren einmal mit der Fähre nach Limnos kam, sah ich passend dazu gleich vom Hafen aus sehr viele Militäranlagen. Hephaistos wurde von dem Astrologen Wolfgang Döbereiner mit dem Zeichen Skorpion und dem Planeten Pluto assoziiert. Das passt, weil Pluto im Mythos der Gott der Unterwelt ist und auch unter der Erde wohnt, so wie der Hephaistos. Vielleicht ist der Hephaistos ja so etwas wie das göttliche Urbild all der Männer die zum Basteln in den Hobbykeller gehen? Der Pluto gilt unter Astrologen jedenfalls als etwas zwanghaft.

Biologen sagen, dass wir inzwischen ca. 75 % aller Insekten verloren haben und dass täglich 250 bis 500 biologische Arten aussterben. Nach vielen Studien ist für das Insektensterben neben der chemischen Umweltverschmutzung auch die Mobilfunkstrahlung verantwortlich, weil sie die Orientierung der Insekten am Magnetfeld irritiert. Dennoch hat Elon Musk begonnen, zehntausende von Satelliten in den Weltraum zu schießen, um die Erde mit 5G zu bestrahlen. Einige dieser Satelliten kann man schon jetzt auch am Nachthimmel über Deutschland sehen. Hat uns irgendjemand gefragt, ob wir damit einverstanden sind?

Elon Musk und andere „Transhumanisten“ wollen den Menschen mit Computern zu verschmelzen und dadurch „verbessern“. Anscheinend ist es nicht genug, die Natur durch den technischen Fortschritt zu zerstören. Nein, jetzt will man auch den Menschen mit technischen Mitteln direkt auf den Leib rücken. Manche Leute verwechseln anscheinend den Planeten Erde mit ihrem privaten Hobbykeller und gefährden mit ihrer zwanghaften Bastelei womöglich alles Leben auf der Erde.

Die Idee von dem Helden, der über die ungeheuerlichen Kräfte der Natur siegen muss, ist schon lange keine gültige Orientierung mehr. Und vielleicht schwingt in der zwanghaften Bastelei, die wir als „technischen Fortschritt“ bezeichnen, immer noch das antike Gefühl unserer Unterlegenheit gegenüber den Kräften der Natur in uns nach, obwohl der technische Fortschritt den Menschen schon längst zur gefährlichsten und machtvollsten aller Kreaturen auf dem Planeten gemacht hat.

Wir haben viele schöpferische Möglichkeiten.

Es ist Zeit eine neue Geschichte zu erzählen.

Der olympische Mythos entstand vor ungefähr 3.600 Jahren auf der Insel Kreta. Und aus astrologischer Sicht wäre denkbar, dass es einen Zyklus von 10 Jahren für jeden der 360 Grade des Tierkreises gibt, also einen 3.600-Jahre Zyklus. Wenn das stimmt, dann befindet sich dieser Mythos jetzt vielleicht in einer Phase der radikalen Verwandlung zu einer ganz neuen Gestalt. Und dann wäre es jetzt an der Zeit, eine ganz neue Geschichte über das Universum, die Götter, Pflanzen, Tiere, Menschen, Halbgötter, Zwerge, Riesen, Feen und die Sterne zu erzählen.

In diesem Sinne Allen Wesen Alles Gute

Vincento

„Chirons Hochzeit“ liefert seit 2013 kostenlos astrologische und künstlerische Beiträge. Wer meine Arbeit unterstützen mag, kann meine astrologischen Beratungen und meine Kunst weiter empfehlen, oder einen freiwilligen finanziellen Beitrag leisten.

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6 Gedanken zu „Blick in die Zeitqualität am Ende von 2020“

  1. Lieber Vinceto,

    wow, was für ein komplexes Bild so aufbereitet, dass ich tatsächlich das Gefühl bekam, neben dir in dieser galaktischen Vogelperspektive zu „sitzen“, auch wenn mir klar war, dass ich nicht all das sehe, was du siehst, so hat deine Fähigkeit es mir erlaubt, das zu erkennen, worauf dein weiser Finger deutet.
    Und mehr noch, mein Erleben im letzten halben Jahr, hatte Vieles von dem auf andere Art in mein Bewusstsein gebracht und nun ist es so, dass es aus dieser astrologischen Sicht noch mal neuen Glanz erhält.
    Dies erlaubt mir, in ein tiefes Gefühl der Ruhe und des Vertrauens zu finden, in ein Wissen, dass all das viel mehr ein Aufgang ist, denn ein Untergang. Die Welt, die wir dachten zu haben geht unter, damit wir die Welt, die wir erst noch am erkennen, ja gestalten sind, aufgehen kann. Ganz im Sinne von frei nach Einstein „Ich muss bereit sein das aufzugeben, was ich denke zu sein, um zu dem zu werden, was ich bin.“
    Vincento DANKE, von HERZEN und aus tiefster Seele Dank für diesen deinen weisen Finger und deine Fähigkeit diese komplexen Zusammenhänge, diese galaktischen Perspektiven so aufzubereiten, dass sie in unser Spatzenhirn passen, oder eben, dieses es lernen darf, sich in diesen Dimensionen zu bewegen.

    1. Danke Almut. Genau das war meine Absicht mit diesem Text, nämlich unsere heutige Situation einmal ganz in Ruhe aus einer erweiterten Perspektive zu betrachten.

      Viel Glück
      Vincento

  2. … ach ja, und eine Frage habe ich: Wenn wir erst ca.200 Jahre einer 500 Jahre dauernden materialistischen Kulturepoche hinter uns haben und erst 3 Jahre von 42 des Übergangs vom einen in das nächste Viertel dieser Epoche … dann heißt das nicht,

    dass wir noch 300 Jahre in der Marktwirtschaft rumhängen, oder?

    Sondern viel mehr, dass wir beim Uhrenvergleich wieder die Zeit erkennen lernen und in dieser das Gefühl der Unterlegenheit wandeln, um so ehrgeizige Basteleien im Hobbykeller endlich sein lassen zu können und in ein ganz neues Miteinander von Mensch und Natur sowie von Mann und Frau, von Oben und Unten, von Innen und Außen, von galaktischer Perspektive und zentraler Resonanz im eigenen Innen zu finden … sehe ich das richtig?

    Also vor allem das mit der Marktwirtschaft, das wird doch nicht noch 39 Jahre oder gar 300 dauern?

    1. Die Dominanz des materialistischen Weltbildes begann nach dem Neptun-Pluto-Zyklus um das Jahr 1892 herum, also im späten 19. Jahrhundert, als die industrielle Revolution mehr und mehr Länder erreichte. (Eigentlich ist das Ganze astrologisch gesehen noch etwas komplizierter, aber das würde hier zu weit führen.) Jedenfalls haben wir astrologisch gesehen ungefähr ab dieser Zeit global eine immer stärker werdende Tendenz, die Wirklichkeit vor allem intellektuell linear, funktional und mechanistisch zu begreifen und auch industriell zu „verbrauchen“.

      Wenn meine astrologischen Überlegungen stimmen, dann haben wir innerhalb dieser Entwicklung ungefähr ab 2017 eine „Krise“ in dem Sinne, dass allgemein klar wird, dass diese Denkweise durch das seelische Empfinden und die Identifikation mit dem Lebendigen balanciert werden muss, damit das Lebendige und das Seelische nicht zugrunde gehen. Wobei das natürlich einigen Menschen schon lange vorher klar war, man denke z. B. an die biologisch dynamische Landwirtschaft von Rudolf Steiner.

      Ab ungefähr 2017 tauchen danach in unserer Epoche der Mond und sein Zeichen der Krebs wieder stärker im allgemeinen Bewusstsein auf, und damit spielen das Lebendige, das seelische Empfinden, das kosmisch Weibliche und die Natur und die Naturvölker im allgemeinen Bewusstsein wieder eine größere Rolle und diese Phase läuft jetzt noch vermutlich bis ungefähr 2049.

      Verstärkt wurde dieser Mond-Impuls am 6.11.2018 als der neue Mondknoten in den Krebs eingetreten ist, siehe https://www.vinzent-liebig-blog.de/mondgoettin/. Und einen ähnlichen Impuls erfuhren wir auch schon um die Zeit der Mondlandung herum, als die ersten Bilder von der Erde aus dem Weltraum und von der Oberfläche des Mondes uns allen absolut deutlich machten, dass wir alle zusammen auf EINEM! lebendigen Planeten, und nicht etwa nur in verschiedenen Ländern leben. Es gibt also immer mehrere astrologische Zyklen oder „Wellen“ die sich zeitlich und inhaltlich überlagern und gemeinsam die Zeitqualität bestimmen.

      Laut dem neuen Mondknoten im Neptun-Pluto-Zyklus gibt es in unserer Epoche wirklichen Reichtum erst dann, wenn er stets dorthin bewegt wird, wo er existenziell gebraucht wird. Wir hätten dann eine Wirtschaftsform, die sich an den Lebensbedürfnissen aller Menschen orientiert. Und bei dem Reichtum auf unserem Planeten und der Kreativität von uns Menschen wäre dann deutlich mehr als genug für Alle da. Zu verstehen, dass dies im evolutionären Sinne durchaus sinnvoll wäre, braucht nur wenige Augenblicke, es umzusetzen könnte aber etwas länger dauern. 🙂

      Nach meiner Ansicht zeigen die astrologischen Konstellationen zwar schon an, was vorgegeben ist. Aber es gibt immer auch Freiräume, mit evolutionären Chancen, die durch die Konstellationen des neuen Mondknoten angezeigt werden. Und ich meine, es wäre falsch zu glauben, dass wir den Konstellationen einfach nur ausgeliefert sind, wie den Launen eines blinden Schicksals. Und zwar deshalb, weil wir als Menschen nicht nur nur konditionierte roboterähnliche Wesen sind, sondern auch freie schöpferische bewusste Wesen sind und über Mitgestaltungsmöglichkeiten verfügen, die unserer Stellung als Menschen im Ganzen entsprechen. In ähnlichem Sinne sieht Rudolf Steiner uns Menschen als Teil der Engelhierarchien und bezeichnet uns Menschen als „die Geister der Freiheit“. (!)

      Wann wir eine Konstellation lösen, ist nach meiner Ansicht astrologisch nicht vorgegeben, sondern ergibt sich auch daraus, wie wir mit einer Konstellation umgehen. Wenn es z. B. eine Grippewelle gibt, und die durch astrologische Konstellationen angezeigt vier Monate dauert, dann dann heißt das ja nicht, dass nun die ganze Bevölkerung vier Monate lang erkältet sein muss, denn wir können ja auch selbst etwas tun, um diese Krisen-Konstellation für uns schneller zu lösen.

      Alles Gute
      Vincento

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