Jan 202020
 

Über die Gesichter des Uranus zu schreiben, ist in diesen Tagen naheliegend. Denn am 20.1.2020 ist die Sonne in das Zeichen des Wassermanns eingetreten und dieses Zeichen wird vom Uranus beherrscht. Und im Plural von den Gesichtern des Uranus zu schreiben, ist auch passend.

Denn erstens hat man in den alten Kulturen die Himmelskörper als Gottheiten angesehen, als kosmische Wesen. In Indien hatte man sehr viel Sinn dafür und hat die Gottheiten oft mit vielen Gesichtern, Armen und Beinen dargestellt. Warum auch nicht? Denn wir wissen ja, dass selbst wir Menschen viele verschiedene Gesichter haben. Warum sollten wir das dann nicht auch den Gottheiten zugestehen?

Zweitens gibt es unter meinen metaastrologischen Schlüsselbildern zwei Horoskope, die uns zwei verschiedene Gesichter des Uranus zeigen. Und diese Schlüsselbilder zeigen im Laufe der Jahre immer wieder neue Gesichter des Uranus.

Drittens wird der Uranus mit dem Visuellen, also mit dem Gesichts-Sinn assoziiert.

Viertens hieß es früher, dass jemand „das zweite Gesicht“ hat, wenn jemand Visionen hatte, also z. B. Zukunftsvisionen, die sich als innere Bilder zeigten. Das war z. B. bei den poetischen Erzählungen von E.T.A. Hoffmann und auch bei den Science Fiction Romanen von Jules Verne der Fall. Beide waren Wassermänner, also in ihrem Verhalten und Ausdruck durch den Uranus geprägt.

Fünftens ist auch diese hier zu lesende Reihe von Assoziationen zum Thema Uranus schon typisch für den Uranus, weil der Uranus von allen Zeichen am freiesten assoziieren kann. Hallo liebe Freundinnen und Freunde, auch ich bin ein Wassermann. Und damit ist auch genau das, was hier zu lesen ist, nicht nur inhaltlich, sondern vor allem hinsichtlich der sprachlichen Struktur eines der vielen Gesichter des Uranus.

Übrigens hat jedes der zwölf Tierkreiszeichen viele Gesichter. Denn die Astrologie ist ja eine symbolische Sprache, die auf nur zwölf „Buchstaben“ beruht, und behauptet, zutreffende Aussagen über die verschiedensten Daseinsbereiche machen zu können. Und tatsächlich spiegeln sich die zwölf Zeichen in den verschiedensten Daseinsbereichen wieder.

Kennt Ihr den Begriff „assoziativ gelockert“?

Damit bezeichnen Psychoanalytiker diejenige Verfassung eines Klienten, in der dieser ganz entspannt über sexuelle Inhalte spricht. Und die Astrologen sagen dem Uranus nach, dass er die verschiedensten Blockaden und Hemmungen aufhebt. So gesehen ist der Uranus oft auch ein „Stimmungsaufheller“, wenn auch „Quite shocking, oh my Dear, how shocking!“.

Plötzlich von einer Sprache in eine andere zu wechseln und so die Grenzen zwischen verschieden Sprachen zu überschreiten, gehört auch zum Verhalten des Uranus. Und auch das rasche Wechseln der Perspektive bezüglich eines Inhalts. Also lasst uns jetzt mal die Perspektive wechseln und zwar vom Wort zum Bild:

 

 

Dieses Gemälde ist von Jackson Pollock, einem Wassermann. Sein Ausdruck war also vom Uranus geprägt. Jemand meinte einmal: „Sie sollten mehr realistische Zeichnungen nach der Natur anfertigen.“ Worauf Pollock bemerkte: „Ich bin Natur!“

Und die Hirnforscher haben später bewiesen, dass Pollock in gewissem Sinne ganz exakt „nach der Natur gemalt hat“. Denn die netzwerkartigen Strukturen seiner „over-all-paintings“ ähneln in verblüffender Weise den netzwerkartigen Strukturen im Gehirn, die von den Hirnforschern erst später sichtbar gemacht werden konnten.

Viele Astrologen assoziieren den Wassermann und den Uranus auch mit der Zukunft. Und viele Astrologen sind der Ansicht, dass der Uranus mit dem Nervensystem zu tun hat und ich hatte geschrieben, dass der Uranus Hemmungen und Blockaden aufhebt, was ebenfalls von vielen Astrologen ganz genau so gesehen wird.

Und ich meine, wenn Hemmungen und Blockaden aufgehoben werden, dann werden ja auch neue Verbindungen erschaffen! Mit anderen Worten, die Erzeugung neuer Verbindungen im Netzwerk der Nerven im Gehirn, also die Erzeugung neuer Synapsen, die entscheidend für unsere geistige Lebendigkeit sind, untersteht vermutlich dem Uranus.

Uranus überschreitet Blockaden und schafft neue Verbindungen!

Und das ist wichtig, gerade, wenn man älter wird. Ich kann ein Lied davon singen. 🙂 Mir hat die Email-Freundschaft mit einem sehr guten Freund, einem amerikanischen Psychologie-Professor geholfen, der kürzlich 84 wurde. Freundschaften werden astrologisch übrigens auch mit dem Wassermann und dem Uranus assoziiert.

Ich konnte zwar schon ganz gut Englisch, aber um den Email-Konversationen mit meinem amerikanischen Freund gerecht zu werden, der kein Deutsch kann, musste ich ständig neue Vokabeln lernen! Das war super gut für mich! Es hat mir Freude gemacht und das hat mich geistig und seelisch lebendig und beweglich erhalten.

Kennt Ihr den Neurowissenschaftler Gerald Hüther?

Ein ganz wundervoller Mann, übrigens auch ein Wassermann. Er spricht immer wieder über Würde, Kreativität und Entwicklung, alles typisch Wassermann. Er betont immer wieder, dass man auch im Alter sehr lebendig bleiben und neue Synapsen entwickeln kann, etwa indem man eine neue Sprache lernt, z. B. Chinesisch und dass das noch viel besser geht, wenn man sich in eine Chinesin verliebt. Da fällt mir ein Witz ein:

Treffen sich zwei Freundinnen. „Wie geht’s?“ fragt die Erste. Darauf die Andere: „Super! Sprachkurs – Französisch in der Abendschule.“ „Und?“ fragt die Erste und bekommt zur Antwort: „Super, der Lehrer ist sehr, sehr nett und das Französisch ist echt klasse. Nur mit der Sprache ist es noch etwas schwierig.“

Soviel zum Thema „assoziativ gelockert“. 🙂 Schon mal „unter Niveau gelacht“? Macht aber manchmal auch Spaß, gell? Auch das ist der Uranus, denn er erzeugt vertikale Verbindungen zwischen unterschiedlichen Ebenen oder Niveaus.

Der Astrologe Wolfgang Döbereiner mit Sonne in den Fischen und Wassermann-Betonung sagte einmal, der Uranus sei die „vertikale Luftsäule“. Das brachte mich auf die Idee, dass der Uranus im feinstofflichen Bereich dem Zentralkanal entsprechen müsste, der als Vertikale alle Chakren und damit alle Bewusstseinsebenen miteinander verbindet.

Im olympischen Mythos entspricht der Uranus dem Uranos, dem schöpferischen Gott des nächtlichen Sternenhimmels. Und jetzt wird ja so oft davon geredet, wir müssten alle besser „geerdet sein“, nicht wahr? Klar ist Mutter Erde, die im olympischen Mythos Gäa heißt, sehr, sehr wichtig und unsere Verbindung zu ihr ist es auch.

Und mir scheint, um unsere kosmische Aufgabe auf Erden zu erfüllen, wäre es sehr sinnvoll, auch etwas besser „gehimmelt sein“! Gut geerdet zu sein, ist ja ganz schön. Aber wie wäre es jetzt Mal mit etwas „Himmel auf Erden“?

 

Und wenn Ihr im Einklang mit dem Uranus sein wollt,
dann tut einfach das, was Ihr wollt!

In diesem Sinne, Allen Alles Gute und möge Uranus,
der Sternenhimmel mit uns sein!

Herzlich
Vincento

 

PS: Und wenn Ihr Euch zum Uranus in Eurem individuellen Horoskop astrologisch beraten lassen wollt, bekommt Ihr bei mir noch bis zum 20.2.2020 einen Sonderpreis.

 20. Januar 2020  Veröffentlicht von um 22:51  Allgemein, Astrologie, Astrologische Angebote, Metaastrologie, Rundbriefe, Notizen und Essays Tagged with:  Kommentieren

  4 Antworten zu “Gesichter des Uranus – wie wäre es mit etwas Himmel auf Erden?”

  1. Lieber Vinzent.
    ich habe lange nicht so andauernd und abwechselnd geschmunzelt und gegrinst bis hinter die Ohren.
    Ob ich heute dein Horoskop verstanden habe?
    Vielleicht liegt es dam zeitigen Aufstehen – damit verbundenen Geistesblitzen – oder es tut sich grad
    was auf zu einer erlernbaren Sprache. Russisch war schon schwer, … :))

    Fröhliches Gelingen dir auf allen Ebenen

    Jan

    umd meinem damit verbundenen inneren Geistesblitzen

  2. Was für ein schönes Geburtstagsgeschenk für mich. Ich habe nämlich heute Geburtstag, meinen 66. Ja, auch ich kämpfe mit dem Älterwerden, aber ich glaube wir Wassermänner altern anders als der Rest.

    Danke für deine assoziativ gelockerten Texte.

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