Dez 122019
 

Das Thema „Die Sonne im Verhältnis zum Galaktischen Zentrum“ tauchte wieder einmal auf, als ich kürzlich die Konjunktionen der Sonne mit dem Galaktischen Zentrum (GZ) vom 19.12.2018 und vom 19.12.2019 in den Blick nahm. Jedes Jahr begegnen sich die Sonne und das GZ ein Mal am selben Tierkreisort, so um den 19. Dezember herum. Die Forschung zeigt, dass dies sehr ein bedeutender Moment im Jahreslauf ist. Ich nenne das Horoskop auf diesen Moment „GZ-Solar“. Aber was bedeutet ein Aspekt zwischen Sonne und GZ eigentlich ganz generell? Mit anderen Worten, worüber gibt uns das GZ-Solar überhaupt eine Auskunft?

Wenn man sich die Bedeutung eines Aspekts zwischen zwei astrologischen Faktoren deutlich machen will, hat man die Möglichkeit, deren metaastrologische Bilder zu einem Combin zu verrechnen. Dann sieht man die grundsätzliche Bedeutung aller Aspekte zwischen diesen zwei Faktoren als ein ganzes Horoskop.

Für das GZ kann man dafür das Horoskop auf seine Entdeckung nehmen und für die Sonne die Horoskope auf die erste erfolgreiche astronomische Fotografie der Sonne und die auf die Annäherungen von Helios 1 und Helios 2 an die Sonne auf kürzeste Distanz. Man bekommt dann drei verschiedene Combins für die Aspekte zwischen GZ und Sonne – wenn man wie ich die Combin-Methode bevorzugt, um Beziehungen zu betrachten. Und falls meine Ideen dazu stimmen, dann müssten sich diese drei Combins ähneln, natürlich nicht in Allem aber zumindest im Wesentlichen. Also schauen wir uns das Mal in Ruhe an – und zwar im Allerwesentlichsten – also in den Konstellationen, die sich direkt aus dem AC dieser drei Combins zwischen GZ und Sonne ergeben:

Combin-Horoskop GZ/Sonne-Foto

Saturn steht als erster Herrscher von 1 in 8 und trennt auf der Ebene der Vorstellung zwischen subjektiv und wirklich, was via Merkur aus 8 in 1 auf das Selbstbild zurück rückwirkt. Man kommt also zu einem objektivierten Selbstbild. Uranus steht als zweiter Herrscher von 1 in 9 und erweitert die Anschauung über ihre bisherigen Grenzen hinaus, was via Venus aus 9 in 2 den Blick auf die sozialen Zusammenhänge erweitert und bei Fische in 2 das Soziale als etwas im Grunde genommen Grenzenloses erkennbar macht. Es stehen also beide Herrscher von 1 im mentalen Quadranten, der Haus 7, 8 und 9 umfasst, und dabei kommt es zur Objektivierung und deutlichen Entgrenzung des mentalen Quadranten.

Combin-Horoskop GZ/Sonne-Helios 1

Auch hier steht der Herrscher von 1 im mentalen Quadranten, nämlich die Stier-Venus als Herrscher von 1 in 8. Es geht also um einen Bestand an Vorstellungen. Der wird nun via Schütze in 8 und Jupiter in 2 in der Weise erweitert, dass bei Zwilling in 2 der bisherige Informationsbestand neu koordiniert wird – Schütze und Jupiter erweitern und koordinieren. Daraus ergeben sich via Merkur aus 2 in 7 erweiterte, besser koordinierte Informationen und Ideen über die Wirklichkeit außerhalb von einem selbst. Dies führt dann via Pluto aus 7 in 5 zu neuen Konzepten, die das subjektive Erleben formen und via Sonne aus 5 in 8 im Schützen zu weiteren erweiterten und optimierten Konzepten führen. Hier deutet sich ein fortlaufender Prozess an, denn wir haben mit Sonne aus 5 in 8, Jupiter aus 8 in 2, Merkur aus 2 in 7, Pluto aus 7 in 5 und Sonne aus 5 in 8 einen in sich geschlossenen Kreislauf. Was bedeutet, dass es beständig zu einer Erweiterung und besseren Koordinierung von Konzepten kommt.

Combin-Horoskop GZ/Sonne-Helios 2

Hier wird bei Fische in 1 und Neptun in 7 das Tor zum mentalen Quadranten durch das Grenzenlose geflutet, was via Merkur aus 7 in 5 die bisherigen Grenzen des subjektiven Erlebens auflöst. Auch hier steht der Herrscher von 1 im mentalen Quadranten. Mars fordert als zweiter Herrscher von 1 in 10 bei MC Schütze zusätzlich die bisher allgemein gültigen Maßstäbe der Anschauung heraus und erweitert dadurch das subjektive Empfinden.

Kurz, alle drei GZ/Sonne-Combins erweitern den mentalen Quadranten, also unsere Ideale, Überzeugungen und Anschauungen – was die These, dass das GZ eine erweiterte Perspektive ermöglicht, bestätigt und ganz nebenbei die Gültigkeit meiner metaastrologischen Methode belegt. Unsere Denkräume – also unser Bewusstsein – zu erweitern, könnte sich als eine galaktisch gute Idee erweisen! 

In diesem Sinne, fröhliche Ostern 🙂 
Vincento am 12.12.2019

 12. Dezember 2019  Veröffentlicht von um 19:36  Allgemein Tagged with:  Kommentieren

  Eine Antwort zu “Genaueres zur Sonne im Aspekt zum Galaktischen Zentrum”

  1. Ich hab mir etwas die Augen gerieben wegen Ostern.
    Letztlich lässt im Sinne des Festes der Hoffnung die erwartete Objektivierung subjektiven Empfindens
    Freude aufkommen. Soviel mein laienhaftes Verständnis hergibt, wird in der Zeit um die Sonnenwende
    deutlicher, die eigene Schöpferkraft spürbar und demzufolge umsetzbar. Also;

    Just do it

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