Mrz 292015
 

Sonne-Chiron 1.4.2015

Sonne/Chiron am 1.4.2015 um 09:40 MET

Am Mittwoch den 1.4.2015 spiegelt die Sonne im Widder exakt auf Chiron in den Fischen. Die Konstellation gilt aber auch schon ein paar Tage davor und noch ein paar Tage danach.

Chiron in den Fischen symbolisiert „Bewusstheit pur“. Was ist das? Wir können unsere Bewusstheit auf alles Mögliche richten, z. B. auf diese großen BUCHSTABEN. Diese großen BUCHSTABEN tauchen jetzt (!) in unserer Bewusstheit auf, sonst könnten wir sie gar nicht wahrnehmen. Alles was wir wahrnehmen taucht in unserer Bewusstheit auf. Und wenn wir uns dieser Bewusstheit bewusst werden, erfahren wir „Bewusstheit pur“.

Sonne im Widder symbolisiert primäre Energie (= Widder) in Aktion (= Sonne).

Und Sonne/Chiron ist eine Konstellation für Heilung und Evolution. Und da nun der Mars im Stier steht, der das Soziale symbolisiert, könnte man an bewusste, energische evolutionäre und heilende Aktionen im Gemeinschaftlichen denken. Und bei dem Sextil zwischen Venus und Chiron könnte man auch an Heilung durch Liebe denken. Wir könnten jemandem etwas Gutes tun oder auch uns selbst. Also ich stehe ja nicht so sehr auf „entweder oder“, sondern mehr auf „sowohl als auch“ und Christus hat ja nicht gesagt: „Liebe Deinen Nächsten, aber auf gar keinen Fall Dich selbst!“ Er hat etwas ganz Anderes gesagt, nämlich „Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst!“ Wir können also in Aller Seelenruhe sowohl Anderen oder auch uns selbst etwas Gutes tun. Und wir können noch etwas Anderes tun, etwas echt Evolutionäres. Denn der neue Mondknoten steht in der Waage und die Venus im Stier. Das heißt, wir können einen Blick der Liebe und Wertschätzung auf Alles Irdische inklusive unserer sozialen Zusammenhänge werfen. Wir können erfahren, was es heißt im „heiligen Blick“ zu leben.

Was ist der „heilige Blick“? Lasst mich Euch eine Geschichte erzählen:

Eines Tages sagten mir meine Hohes Selbste: „Du wirst der wahren Liebe begegnen, am Donnerstag Vormittag in 10 Tagen.“ Ich war damals 30 Jahre jung und hatte keine Freundin. Und jetzt sollte ich der wahren Liebe begegnen! Wow, das war echt abgefahren! Mensch war ich aufgeregt, ich war so was von elektrisch, magnetisch und erotisch aufgekratzt!!! Und an dem Donnerstag stand ich früh morgens vor meinem Kleiderschrank und da konnte ich zum ersten Mal die Frauen verstehen! Also zumindest ein bißchen. Ich stand nämlich vor meinem Kleiderschrank und sagte völlig verzweifelt: „Ich hab überhaupt nichts an zu ziehen!“ Und mich trieb die Frage um: „Was mach ich den jetzt bloß am Besten? Soll ich in die Stadt gehen, oder zu Hause bleiben? Wenn ich in die Stadt gehe, dann klingelt SIE womöglich genau dann an meiner Haustür und dann verpasse ich SIE! Aber womöglich ist SIE ja irgendwo in der Stadt unterwegs? Was mach ich denn jetzt nur?“ Ich war so aufgeregt und hibbelig, aber nach ungefähr zwei Stunden hatte ich dann die Kleiderfrage gelöst und entschieden, in die Stadt zu gehen. So ging ich denn in die Stadt und ich war sehr wach, offen und voller Vorfreude! Und während ich ging, fiel mir Alles Mögliche auf, was mir gefiel und was ich richtig schön fand. „Ah diese merkwürdige alte hässliche Frau, sie hat etwas ganz Einzigartiges und Unvergleichliches in ihrer Art zu gehen. Wie wundervoll – und die Art wie dieser alte Mann seinen Gehstock hält ist so zärtlich. Und dieser so fürchterlich schreiende kleine Junge ist so unglaublich echt und er hat so viel Energie. Ah und das Werbeplakat da drüben mit diesen schrägen Farben und davor der schüchterne junge Mann mit seinem unsicheren Lächeln – ach ist das poetisch! Hey, das sehe ich ja jetzt erst, die zertretenen Blumen auf dem Gehsteig, oh Mann – was für Farben!“ Und in diesem Zustand, in dem ich überall und in allen Menschen etwas Schönes und Liebenswertes sah, blieb ich anderthalb Stunden – anderthalb Stunden Schönheit, Liebe, Glück und Ekstase – und dann, ganz, ganz laaangsaaam dämmerte mir, was meine Hohen Selbste meinten, als sie mir sagten: „Du wirst der wahren Liebe begegnen, …!“ Die meinten genau diesen Zustand! Und die buddhistischen Tantriker nennen diesen Zustand den „heiligen Blick“.

„Bewusstheit pur“ + „heiliger Blick“ für Alle und Allen Alles Gute wünsche ich!

Vincento

 29. März 2015  Veröffentlicht von um 23:53  Allgemein, Astrologie, Chiron, Rundbriefe, Notizen und Essays Tagged with: , ,  Kommentieren

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