Sep 052019
 

AKTUALISIERUNG am 5.9.2019

Inzwischen hat die Stadt auf meinen offenen Brief geantwortet. Ihr findet die Antwort unten am Ende meines Briefes angehängt.

 

Ein offener Brief an den Oberbürgermeister Martin Horn von Freiburg im Breisgau

 

Lieber Oberbürgermeister Martin Horn, 

mein Name ist Vinzent Liebig, ich bin Künstler und lebe seit 1980 in Freiburg. Es geht um unsere Freiheit und dies ist ein offener Brief zum Thema 5G. Ich werde diesen Brief auf meinem Blog und auf Facebook usw. publizieren. Und wenn Sie mir antworten mögen – worüber ich mich sehr freuen würde – dann werde ich natürlich auch Ihre Antwort publizieren, versprochen! 5G wirft medizinische, technische, ökologische, juristische und wirtschaftliche Fragen auf. Daneben wirft 5G aber auch sehr ernste religiöse, spirituelle und psychologische Fragen auf, die nur ganz selten berührt werden.

Lieber Oberbürgermeister, Sie haben Sprachen gelernt und an verschiedenen Orten auf unserem wunderschönen Planeten gelebt. Und Sie haben, all das kann man im Internet lesen, eine Verbindung zur christlichen Religion. Und da die christliche Religion neben der griechischen Antike wohl die wichtigste Basis unserer Kultur ist, möchte ich in meinem Brief an Sie das Thema 5G gerne aus der christlichen Perspektive betrachten.

Aber lassen Sie uns zunächst historisch noch einen Schritt weiter zurück gehen, nämlich bis zum Alten Testament, wo Gott etwas über das Verhältnis zwischen der Menschheit und der Erde sagte. Im Alten Testament heißt es:

„Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan…“ 

Das hat inzwischen teilweise schon ganz gut geklappt. Dank der Technischen Revolution haben wir uns recht erfolgreich „gemehrt“. Ende des 19. Jahrhunderts waren wir noch 1,5 Milliarden, heute sind wir schon ca. 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Technische Fortschritte stehen also nicht unbedingt im Konflikt mit der oben zitierten Passage aus dem Alten Testament. Aber das gilt, so meine ich, nicht für jeden technischen Fortschritt.

Denn ich kann mich nicht erinnern, dass Gott jemals gesagt hat: „Fahrt den Planeten Erde durch eine wissenschaftlich technisch materialistische Zivilisationsform gegen die Wand.“ Und von Kernkraftwerken, Dioxin, Insektiziden, Pestiziden usw. hat er, so scheint mir, auch nichts gesagt. Er hat uns auch nicht aufgetragen, täglich (!) ca. 250 biologische Arten auszurotten, wie das heute geschieht. Oder habe ich da im Religionsunterricht irgend etwas verschlafen?

Ernsthaft: Nach meinem Verständnis des Alten Testaments sind wir Menschen Geschöpfe Gottes, die in Gottes Schöpfung leben, und wir haben Gottes Schöpfung zu achten und zu bewahren. Und im neuen Testament gibt es eine noch radikalere Position. Da heißt es:

„Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in Euch.“

Der Religionsunterricht, den ich als Kind erhalten habe, hat mich in der zuletzt genannten Position nicht bestärkt – leider. Da ging es vor allem um Gebote, Strafen, die Hölle usw. und unsere Lehrer wurden manchmal physisch gewalttätig. Aber glücklicherweise haben mich später meine spirituellen Lehrer aus Indien und Tibet in der Sichtweise bestärkt, dass das Reich Gottes in uns allen ist. Diese Menschen aus Fernost haben mich zu einem besseren Christen gemacht! Tja, die Welt ist eben rund und eine Ganzheit.

Und vielleicht ergibt ja erst die Gesamtheit aller Kulturen auf der Erde eine vollständige Abbildung der Bedeutung unseres Lebens auf der Erde? Das ist ein Gedanke, der mich oft beschäftigt. Denn wir Menschen kommen einander ja Tag für Tag näher und die Welt wird zum Dorf. Wenn wir gut zusammenarbeiten, können wir – so meine ich – mit Gottes Hilfe alle Krisen meistern. Und als Künstler drücke ich meine Ideen gerne in Bildern aus:

 

 

 

 

Dieses Mandala wurde von 1993 bis 2008 entwickelt. Ich schuf eine stilisierte Abbildung des Münsterturms von Freiburg und ließ diese Abbildung dann von Computergrafikern 60 Mal wiederholen und konzentrisch anordnen. Ich habe dieses Mandala auf schönes, italienisches Aquarellpapier drucken lassen. Wenn es Ihnen gefällt, schenke ich Ihnen ein Exemplar davon, lieber Oberbürgermeister Martin Horn. Und ich signiere es Ihnen auch gerne, versprochen!

Was hat das jetzt mit 5G zu tun?

Ein Mandala ist im Sinne des Umkreises die symbolische Darstellung einer Ganzheit und im Sinne des Zentrums die symbolische Darstellung eines zentralen Werts. Besonders schöne Mandalas finden wir z. B. in den Rundfenstern gotischer Kirchenbauten, auch im Freiburger Münster. Dieses Mandala hier hat ein offenes Zentrum und Freiburg ist ja eine sehr offene Stadt. Sogar die Bildzeitung meinte, dass die Menschen in Freiburg sehr freundlich sind. Tja, manchmal hat sogar die Bildzeitung Recht! Ach, dass ich das noch erleben durfte. 🙂

Jetzt wieder ernsthaft: 5G gefährdet die Ganzheit, die von Mandalas symbolisch dargestellt wird. Denn 5G gefährdet die Würde des Menschen, die Grundrechte auf Privatheit und körperliche Unversehrtheit, das Vorsorgeprinzip, sowie die Artenvielfalt. Es gefährdet also die Ganzheit der Biosphäre und ganz zentrale Werte unserer Kultur! Und woher kommen die Werte dieser Kultur? Ich denke, sie kommen aus dem Geist des Christentums.

Denn das Christentum sieht den Menschen ja als ein Geschöpf Gottes und als ein Wesen, das Gottes Reich in sich trägt. Und die allgemeinen Menschenrechte und auch das deutsche Grundgesetz sind meiner Ansicht nach weltliche Ausdrucksformen dieser Sichtweise, Zitat aus dem deutschen Grundgesetz:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Ist das nicht eine ähnliche Haltung dem Menschen gegenüber, wie wenn ich sage: „Der Mensch ist ein Geschöpf Gottes und trägt das Reich Gottes in sich selbst.“? Was meinen Sie, lieber Herr Oberbürgermeister Martin Horn?

Aber wo bleibt denn meine Würde als Mensch, wenn ich rund um die Uhr überwacht und an allen Orten bestrahlt werde, mit Strahlen, deren Ungefährlichkeit bis heute nicht zweifelsfrei bewiesen wurde? Da bin ich doch kein Mensch mehr, sondern nur noch ein Versuchskaninchen!

Ich meine die Menschenrechte und das deutsche Grundgesetz sind Ausdrucksformen der christlichen Sichtweise auf den Menschen. Und nicht nur, sondern auch deshalb meine ich, dass wir sie zu erhalten und zu bewahren haben, so wie wir auch Gottes Schöpfung zu bewahren haben. Der Kirchenvater Augustinus, so wird erzählt, wurde einmal gefragt, was den nun die zentrale Aussage der Lehre von Jesus Christus sei und soll geantwortet haben:

„Liebt und tut was Ihr wollt!“

Aber was bedeutet das heute für unsere Haltung als freie christliche Menschen gegenüber 5G? Die “Badische Zeitung“ und auch „Der Sonntag“ schrieben kürzlich hier in Freiburg:

„Einen echten Einfluss auf den Ausbau von Sendeanlagen in der Stadt habe man nicht, heißt es im Rathaus.“ OB Horn spricht nicht davon, 5G verhindern zu wollen. „Wir werden als Stadt mit allen Anbietern sprechen und deren Planungen abfragen, damit wir unser Möglichstes für einen umsichtigen Ausbau erreichen.“

Für mich hört sich das ungefähr so an, als hätten die Regierung und die Pharmaindustrie beschlossen, dass jetzt überall ein neues Medikament ins Trinkwasser eingebracht werden muss. Ein Medikament, dessen frühere Versionen laut internationalen Studien von Hunderten von Medizinern und anderen Wissenschaftlern seit Jahren schon als hochgefährlich gelten! Und zu diesem neuen, wahrscheinlich noch wirksameren „Medikament 5G“ gibt es bisher noch keine wissenschaftlichen Studien, die dessen Harmlosigkeit nachweisen! Das ist gegen das Vorsorgeprinzip, ein zentrales Prinzip unserer Umwelt- und Gesundheitspolitik.

Und Sie lieber Oberbürgermeister Martin Horn, werden jetzt anscheinend gezwungen, dieses bisher größte Experiment an der Menschheit hier in Freiburg umzusetzen. Und Sie haben nun nur noch die Wahl, dies mehr oder weniger umsichtig zu tun.

„Umsichtig“?

Mir scheint, dass Ihnen das gar nicht gelingen kann! Denn dieses funkelnagelneue und angeblich supergute „Medikament 5G“ ist schon etwas ganz Besonderes. Es soll flächendeckend und rund um die Uhr angewendet werden. Und es hilft gegen viele biologische und kulturelle Lebensgrundwerte, z. B. hilft es gegen Fruchtbarkeit, Zellkommunikation, Selbstregulations- und Selbstheilungskräfte, gegen die Artenvielfalt, geistige Konzentration, das Vorsorgeprinzip und gegen Grundrechte.

Und dieses „Medikament 5G“ wollen Sie nun uns, den Bürgerinnen und Bürgern von Freiburg möglichst „umsichtig“, aber zwangsweise im Auftrag der Bundesregierung und der Industrie verabreichen? Sie sind ja auch im Vorstand der badenova, die uns in Freiburg mit Energie und Wasser versorgt. Haben Sie einmal darüber nachgedacht, dass die digitalen Messinstrumente, die wegen 5G in allen Häusern zwangsweise eingebaut werden sollen, im Grunde genommen einen vom Staat und der Mobilfunkindustrie erzwungenen millionenfachen Hausfriedensbruch darstellen?

Die belgische Umweltministerin Céline Fremault hat entschieden, dass die Bürger von Brüssel keine Versuchskaninchen sind und deshalb 5G gestoppt. Sind die Bürgerinnen und Bürger von Freiburg für Sie etwa weniger wert, als die Menschen in Brüssel und einfach nur Versuchskaninchen, die Sie dem vermutlich gefährlichsten technischen Experiment aller Zeiten ausliefern wollen?

Es gibt ein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit und auf Privatheit!

Aber es gibt kein Grundrecht darauf, der gesamten Bevölkerung eine Technologie aufzuzwingen, die die Gesundheit, die Artenvielfalt und die Menschenrechte gefährdet.

Mit Liebe hat die Einführung von 5G jedenfalls nichts zu tun. Und „christlich“ ist sie schon gar nicht. Wenn es jemals ein absolut unchristliches technologisches Projekt gegeben hat, dann die Einführung von 5G. Und außerdem sehen diese Antennen auch noch fürchterlich hässlich aus. Das Zeug gehört nach meiner Ansicht schon aus ästhetischen Gründen verboten.

Selbst in meiner ersten Heimatstadt Dornstetten, einer Kleinstadt im Nordschwarzwald mit gerade mal ca. 3000 Einwohnern leistet der Gemeinderat inzwischen Widerstand gegen 5G! Nachzulesen im „Schwarzwälder Boten“ vom 1.8.2019. Das ist wirklich nur eine Kleinstadt und Sie wollen als Oberbürgermeister von Freiburg, einer Großstadt, nur einen „umsichtigen Ausbau (von 5G) erreichen“?

Möge uns Gott in der „Grünen Hauptstadt Europas“ Freiburg beistehen!

Lieber Oberbürgermeister Martin Horn von Freiburg, ich hoffe, Sie wagen es, ein freier Mensch zu sein. Vielleicht heißt unsere Stadt ja nicht umsonst FREI-BURG? Und bitte verstehen Sie mich recht. Ich meine wirklich, dass wir alle das Reich Gottes in uns tragen. Wir sind alle Brüder und Schwestern in Gott. Und jeder von uns wird von Gott an seinen Ort gestellt, um sein Bestes zu tun. Und jeder Ort ist Gottes Ort. In diesem Sinne:

Uns Allen Alles Gute – Herzlich

Vinzent Liebig

 

*Der Satz „Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen.“ stammt aus einem Brief des Apostels Paulus an die Galater 5,13

 

PS: Hier die Original Antwort auf meinen offenen Brief in der Form einer E-Mail von Christof Balles, Stadt Freiburg i. Br., Dezernat I, Digitales und IT (DIGIT)

—– Weitergeleitete Nachricht —–

Von: Christof Balles <Christof.Balles@stadt.freiburg.de>
An: „changchub11@yahoo.de“ <changchub11@yahoo.de>
Gesendet: Freitag, 30. August 2019, 11:29:10 MESZ
Betreff: offener Brief an Oberbürgermeister Martin Horn (5G)

Sehr geehrter Herr Liebig,

vielen Dank für Ihren offenen Brief an Oberbürgermeister Martin Horn.

Wir können Ihnen mitteilen, dass es momentan für Freiburg noch keine konkreten Ausbauplanungen für 5G gibt. Eine Zuständigkeit der Stadt Freiburg, ob Mobilfunk – in welcher Form auch immer – in Freiburg überhaupt grundsätzlich zugelassen oder verhindert wird, ist nicht gegeben. Es bestehen lediglich baurechtliche oder planungsrechtliche Regelungen, die rechtskonform auszulegen sind. Eine Verhinderungsplanung ist nicht zulässig.

Ob und in welchem Ausmaß gesundheitliche Risiken mit dem 5G-Standard verbunden sind, wird unterschiedlich bewertet. Aus Sicht der Stadt Freiburg ist die Position des Bundesamtes für Strahlenschutz eine gute Orientierungshilfe, die wir auch unserem Vorgehen zugrunde legen wollen.

In jedem Fall sind wir in Gesprächen mit allen Telekommunikationsunternehmen, um einen Überblick zu gewinnen, was es an konkreten Überlegungen zum Ausbau von 5G gibt, und um eine umsichtige Vorgehensweise zu erreichen.

Da Sie neben 5G auch weitere Aspekte der Digitalisierung ansprechen, können wir Ihnen mitteilen, dass Digitalisierung bei der Stadt Freiburg gemeinwohlorientiert und nachhaltig gedacht wird. In diesem Sinne werden auch alle Maßnahmen bewertet.

Mit freundlichen Grüßen

Christof Balles
Stadt Freiburg i. Br.
Dezernat I
Digitales und IT (DIGIT)
AN.2.110
Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg
Tel.: +49761/201-5536, Fax: +49761/201-5599, E-Mail: christof.balles@stadt.freiburg.de
Internet : www.freiburg.de
zertifiziert als familienfreundlicher Betrieb

 

 

 

 

 5. September 2019  Veröffentlicht von um 15:19  Allgemein, Rundbriefe, Notizen und Essays Tagged with:  Kommentieren

  4 Antworten zu “„Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen.“*”

  1. Vielen Dank Vinzent !
    Wenn jeder diesen Brief per Papier-Post an den OB schickt, wird sich etwas ändern.
    Mal sehen wie es in der Stadt aussieht wo ich mich dauerhaft aufhalte.
    Uwe

    P.S. ein paar Links zu den Qullen Deiner Info sind vlt. hilfreich

    • Danke lieber Uwe, ja vielleicht ist das mit der Papierpost eine gute Idee, ich überlege mir das. Wegen der Links – bei der Thematik wird das ja oft gemacht und das ist gut, um zu informieren. Aber bei meinem offenen Brief an unseren Oberbürgermeister wollte ich ihm vor allem einmal auf der Basis christlicher Werte begegnen und davon ausgehend mit ihm zusammen in die Tiefe gehen und über 5G meditieren.

      Ich habe den offenen Brief an unseren OB im Grunde für uns Alle geschrieben, für alle Aktivisten, Politiker und alle christlich oder wertkonservativ denkenden Menschen, letztlich für alle Menschen, Tiere, Pflanzen usw. 🙂

      Also freue ich mich, wenn meine Arbeit auch anderen dient.

      1. Vielleicht könnte der offene Brief an unseren OB auch bei Kommunikationen über 5G an andere Adressaten helfen?

      Denn ich spreche darin ja im Grunde alle Menschen an, die sich in irgendeiner Weise mit dem Christentum, den Menschenrechten und dem Grundgesetz verbunden fühlen. Der Text ist respektvoll, tief und grundsätzlich genug, um als Anregung und Bereicherung für Gespräche über 5G auf der Basis ganz zentraler Werte unserer Kultur dienen.

      Wenn jetzt also jemand an einen CDU-Politiker, einen Pfarrer oder sonst einen christlich und/oder wertkonservativ denkenden Mitmenschen über 5G schreibt, dann könnte mein offener Brief als Link eingefügt werden.

      Mich würde das sehr freuen, weil sich dann meine Arbeit mit dem Text noch mehr lohnen würde

      2. Man könnte ihn aber auch in Kommunikationen an unseren Oberbürgermeister Martin Horn verwenden.
      Seine Emailadresse lautet martin.horn@stadt.freiburg.de und man könnte ihm eine eigene Email schreiben, in der man seine eigenen Gedanken darstellt und einen Link zu meinem Text einfügen.

      Herzlich
      Vincento

      PS: Unser OB hat auch eine Seite auf Facebook, wo man mit ihm kommunizieren kann:

      Martin Horn – Home | Facebook

      https://www.facebook.com/MartinHornFreiburg/

  2. Hallo Vincent

    Vielen dank für deinen Betrag. Leider sind in deinem Betrag diverse Themen miteinander vermischt, welche nicht in einem direkten zusammenhang Stehen.
    Für fast alle moderne Geräte wird energie in Elektrischer form verwendet. Elektrische Energie lässt sich für vieles verwenden wie z.B elektrische Hinrichtungen, oder auch um ein Mahlzeit zu kochen. Ebenso lassen sich damit edv Anlagen betreiben, womit widerum sehr abwertige Sachen gemacht werden können. Aber ws werden auch harmlose Sachen damit gemacht. Wie z.B das betreiben dieses Blogs.

    Im letzten Jarhundert wurde viel Vorschung betrieben, z.B wurde Radio und TV erfunden. Dabei wurde jeweils eine Frequenz für einen Sender verwendet. Solche sendestationen sendeten teils mit mehreren hundert Killowatt. In der nähe eines Radiosenders konnte das etsprechende Programm mit allen möglichen metalischen Gegenständen gehört werden, ob man wollte oder nicht. Die TV-Programme wurden dabei mit Frequezen von über 100mhz usgestrahlt.

    Mittlerweile gibt es fast keine aktiven analoge Radio und TV Sender mehr. Für Radio wird DAB verwendet, und TV wird über Kabel, Sat oder IP verbreitet.

    Im letsten Jarhundert wurde zudem ein fast flächendeckendes Telefonnetzwerk aufgebaut.

    Jedoch hat sich die Geselschaft stark verändert. Alles scheint sehr Individuell zu sein.
    Die meisten wollen immer und überall erreichbar sein. Die Kommunikation hat sich auch Inhaltlich verändert. Aus Tel. Gesprächen wurden Textnachrichte, Tel, Video-tel. Aus einer Karte wurde Google Maps, … .

    All diese Dienste müssen Komunizieren. Dazu stehen stark vereinfacht 2 Methoden zur verfügung. Die erste ist mechanisch, z.b. in form von Schall. Diese Methode ist jedoch langsam (sieht man, wenn jemand in entfernung einen Zaunpfosten einschlägt) und bietet nur Sehr wenig Bandbreite.
    Die zweite Methode ist die Nutzung eines Elektromagnetischen Feldes. Dabei werden je nach Medium andere Frequenzen eingesetzt. Ein Analoges Modem verwendet Frequenzen von bis zu 20khz, ähnlich wie analoge Audiosignale.
    Diese Modems wurden durch dsl ersetzt, bis zu 2.2mhz.
    Und mit g.Fast mitlerweille bis über 100mhz. Teils stören sich solche modem mit FM Radistationen, da dieselben Frequenzen verwendet werden.
    Dies ist wohl das Ende der alten Kupfer Kabel, welche nur für Analoge Signale ausgelegt waren, denn es können weder lang- noch mittelfristig die gewünschten Bandbreiten über diese alten Kabel angeboten werden.

    Deshalb werden vermehrt optische Kabel verwendet. Dabei weird ebens das Elektromagnetische Spektrum verwendet, jedoch viel höhere Frequenzen von über 300Thz. Solche Kabel haben fast keine Grenze, was den Datendurchsatz angeht.

    Als weiteres Übertragungmedium kann die Luft verwendet werden. Dabei werden wohl nur Frequenzen unter 100ghz verwendet, was im vergleich zu Licht, welches auch Eletromagnetische Strahlung ist, sehr gering ist.

    Luft wird als Übertragungsmedium für viele neue Geräte verwendet.
    Dabei gibt es verschiede Funksysteme / Antennen:
    Rundsteahl, strahlt in jede Richtung, wird für fast alles verwendet
    Sektor Antenne: Strahlt in eine bestimme Richtung, wird für Mobilfunk-Masten verwende. Somitt wird aus eine Mast vereinfacht gesagt 4 mal ein 90° Mast. Dies hat den Vorteil, das Sendeleistung eingespart und Strahlung reduziert werden kann, den Signale werden nur in Richtung Empfänger gesendet, die restlichen 270° erhalten nichts. Oder es kann die Kapazität erhör werden, den aus einem mast mit 36ü° wurde 4mal ein 90° Mast. In der Praxis gibt es beide Vorteile, auf einmal.

    Bei 5G wird zudem Beamforming verwendet, worauf ich aber nicht eingehen werde, da ich mich damit noch nicht auseinandergesetzt habe.
    Was ich aber über die Frequenzen von 5G weiss, ist das diese vorher bereits verwendet wurden. Bei uns in der Freikirche mussten deshalb Funkmikrofone ersetzt oder umgebaut werden. Zudem wurden die, in der CH geltenden Gesetze was Sendeleistung angeht nicht verändert.

    Somit sehe ich nebst dem Beamforming nichts wirklich neues bei 5G.

    Was Überwachung angeht, dazu wird weder ein schneller Glasfaseranschluss noch 5G verwendet, da reicht ein langsames Dsl längst aus. Bei einer flächendekenden überwachung bringt es nichts, gleichzeitig alle Kammeras der Mobiltelefone zu übertragen, wie sollte diese Datenmenge auch ausgewertet werden. Metadaten spielen bei der Überwachung eine grosse Rolle.

    Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Freundliche Grüsse Juri Stöckli

    • Danke lieber Juri, 5G ist ein riesiges Thema, da spielen technische, wirtschaftliche, politische, soziale, juristische und ökologische Fragen eine Rolle. Und von allen diesen Bereichen verstehe ich nur sehr wenig. Aber in den letzten 45 Jahren hatte ich Gelegenheit, mich mich spirituellen Fragen zu beschäftigen. Und soweit ich sehe wirft 5G eben auch einige spirituelle Fragen auf. Und die habe ich in meinem Text thematisiert. Freundliche Grüße Vinzent Liebig.

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