Jun 302017
 

Liebe Leserinnen und Leser,

hier geht es um eine Revolution in der Astrologie. Seit mir am 15.3.1995 die Idee zu den „metaastrologischen Schlüsselbilden“ einfiel, habe ich diese Idee als ein Geschenk empfunden, das mir gegeben wurde, um es weiter zu geben. Also publiziere ich hier das Quellenmaterial und die Methoden der „metaastrologischen Schlüsselbilder“, – wie ich meine Entdeckung nenne – so dass auch andere Astrologinnen und Astrologen damit arbeiten können.

Die Grundidee ist Folgende: Wenn ein neuer Planet endeckt wird und man ein Horoskop auf den Moment seiner Entdeckung macht, dann zeigt dieses Horoskop die Bedeutung dieses Planeten für die ganze Menschheit. Denn die Entdeckung eines neuen Planeten ist ja wie eine Begegnung dieses Planeten mit der gesamten Menschheit, die in dem Fall durch den einzelnen Menschen repräsentiert wird, der den neuen Planeten entdeckt.

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Feb 212017
 

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Derzeit steht die Sonne in den Fischen, dem Tierkreiszeichen, das die Intuition symbolisiert. Weitere Themen, die den Fischen zugeordnet werden sind das Unterbewusste, der Traum, die Meditation, das spirituelle Potential und die Transzendenz. Es bietet sich an, diese Zeitqualität zu nutzen.

Lernen Sie Ihre intuitiven Potentiale kennen! Erfahren Sie, welche intuitiven Begabungen Sie von Geburt an in sich tragen, in welchen Bereichen Ihres Lebens die Intuition besonders wichtig ist und wie Sie Ihre intuitiven Möglichkeiten weiter entfalten können. Ihre Intuition kann Ihnen in allen Lebensbereichen weiterhelfen.

Solange die Sonne in den Fischen steht, also bis zum Frühlingsanfang am 20.3.2017 gibt es astrologische Beratungen zum Thema Intuition zum Sonderpreis von 60 € pro 60 Minuten.

Vinzent Liebig
Tel. 0761-6967248 werktags 14 – 19 Uhr
Email: changchub11(at)yahoo.de

 21. Februar 2017  Veröffentlicht von um 17:52  Allgemein, Astrologie, Astrologische Angebote Tagged with: , , , , , ,  2 Antworten »
Okt 132016
 

Das Galaktische Zentrum (GZ) wurde am 16.9.1932 um 23:10 Weltzeit durch den Radioastronomen Karl Guthe Jansky in Holmdel, New Jersey USA entdeckt. So wie die Sonne das Zentrum unseres Sonnensystems bildet, bildet das GZ das Zentrum unserer Galaxis und kann so als ein energetisches Zentrum höherer Ordnung angesehen werden. Unsere Galaxis wiederum ist Teil des Virgo-Superhaufens, einer Gruppe von über 1.200 Galaxien. Die Mitte dieses Virgo-Superhaufens wird als Super Galaktisches Zentrum (SGZ) bezeichnet. Das GZ, also das Zentrum unserer eigenen Galaxis scheint als astrologischer Faktor vor allem in spiritueller Hinsicht bedeutsam zu sein.

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Mrz 192016
 

Frühlingsanfang 2016

Der Frühlingsanfang 2016 sieht astrologisch nach planetarischem Chaos und auch nach planetarischem Erwachen aus. Das Horoskop* gilt für die kommenden 12 Monate. Es wird Zeit, dass wir uns als Planetarier begreifen. Denn die Sonne steht exakt in der Halbsumme von Uranus und Neptun. Weiterlesen »

Feb 032016
 

wassermann-ingress2016

Der Wassermann-Ingress 2016 am 4. Februar um 10:46:02 MET

Der Wassermann-Ingress 2016 zeigt die schöpferischen Konstellationen für die nächsten 12 Monate. Die Übergänge der Sonne über weitere entscheidende Punkte im Tierkreis wie 0° Widder, 15° Stier, 0° Krebs, 15° Löwe usw. bringen dann die energetischen, gemeinschaftlichen und seelischen Konstellationen, die im Löwen daraus eine lebendige Ausdrucksform machen. Weiterlesen »

Jan 012015
 

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Liebe Besucherinnen und Besucher,

Sie finden hier eine Übersicht über wichtige astrologische Konstellationen im Jahr 2015. Zu dem Zweck wurde das Jahr 2015 in Zeitabschnitte von jeweils 10 Tagen geteilt. Die Intensität einer Konstellation ähnelt einer Welle. Sie steigt an, erreicht einen Höhepunkt und flaut wieder ab. Wenn also eine Konstellation für einen bestimmten Zeitpunkt oder Zeitraum angegeben wird, dann gilt sie oft auch einige Tage davor und danach.

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Mai 272014
 

 

Wer sind wir? Wenn wir morgens aufwachen taucht zunächst die Intuition „Ich bin“ auf und dann assoziiert sich „Ich bin“ mit unserem Bild von uns selbst z. B.: „Ich bin Mutter zweier Kinder, verheiratet… usw.“ Diese „Wiedergeburt in unser mentales Selbstbild“ geschieht bei fast jedem Aufwachen. Aber wir sind sehr viel mehr als unser Selbstbild beinhaltet. Wenn wir uns nur mit unserem mentalen Selbstbild identifizieren, ist das aus mystischer Sicht ein Irrtum. Denn aus mystischer Sicht existiert „Ich bin“ nicht nur im ganzen Universum, sondern sogar jenseits davon. Ein Sufi-Wort lautet: „Der Mensch ist ein Wesen, das von jenseits der Sterne kommt.“ In einem ähnlichen Sinn sagt Teilhard de Chardin: „Wir sind keine menschlichen Wesen, die spirituelle Erfahrungen machen. Sondern wir sind spirituelle Wesen, die menschliche Erfahrungen machen.“ Mystiker beschreiben das Transzendente, dessen einzigartige, individuelle Ausdrucksformen wir sind. Weiterlesen »

 27. Mai 2014  Veröffentlicht von um 16:06  Allgemein, Astrologie, Metaastrologie Tagged with: , , , ,  Keine Antworten »
Nov 022013
 

NEPTUN SICHTUNG

Drei Horoskope für Neptun

Die erste Sichtung des Planeten Neptun durch Galileo Galilei
in Florenz, Italien am 28.12.1612 um 01:57:07 GMT

Drei Horoskope für Neptun. Bevor das Schöpferische auftaucht, noch vor jedem Anfang, ist je nach Mythos das CHAOS, der gähnend leere, unermessliche Weltraum, bzw. der Okeanos, ein kosmischer Strom, der das Universum umfließt, oder Eros. Das Schöpferische wird in der Astrologie mit der 11. Phase, mit Wassermann, Uranus und dem 11. Haus assoziiert. Die Phase davor, CHAOS, Okeanos und Eros werden mit der 12. Phase, mit den Fischen, dem Neptun und dem 12. Haus assoziiert. Also beginnen wir mit den metaastrologischen Schlüsselbildern des Neptun.

„Die Existenz des Planeten Neptun wurde zuerst von Galileo erwähnt, der den Planeten am 28. Dezember 1612 um 3.00 Ortszeit in Florenz beobachtete, den neuen Himmelskörper jedoch irrtümlicherweise für einen Jupitermond hielt.“ Weiterlesen »

Mai 202013
 

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Liebe Besucherinnen und Besucher ,

der folgende Text informiert Sie über einige der wichtigsten Hintergründe der metaastrologischen Schlüsselblider. Er ist ein Grundlagentext und insofern von wesentlicher Bedeutung für die Metaastrologie. Wenn Sie sich grundsätzlich für Astrologie und speziell für meine Methode der metaastrologischen Schlüsselbilder interessieren, könnte es sich lohnen, den Text zu speichern und aus zu drucken. Spätere Texte werden diesen Text als bekannt voraussetzen. Hier bekommen Sie einige Hintergrundinformationen zu meiner Methode am Beispiel von Neptun und Chiron in den Fischen. Diese Konstellation wird noch bis zum Frühjahr 2018 gültig bleiben und ist vor allem in spiritueller Hinsicht sehr spannend.  Soweit die Einführung, jetzt zum eigentlichen Inhalt.

Alle metaastrologischen Schlüsselbilder beruhen auf bedeutsamen Momenten in der astronomischen Forschung, wie der ersten Sichtung des Neptun durch Galileo Galilei, der Entdeckung des Uranus durch Wilhelm Herschel usw. Die Ereignishoroskope auf diese Momente bilden die metaastrologischen Schlüsselbilder der 1. Generation. Die metaastrologischen Schlüsselbilder der 2. Generation ergeben sich durch die Septare dieser Ereignishoroskope. Was sind Septare?!

Üblicherweise werden die Septare, die von Wolfgang Döbereiner entwickelt wurden, für zweierlei Betrachtungen verwendet. Erstens um zu einer Darstellung von 7-Jahresphasen zu kommen. Das 1. Septar, das identisch mit der Radix ist, zeigt die 1. 7-Jahresphase vom Alter von 0 bis 7 Jahren, das 2. Septar zeigt die 2. 7-Jahresphase vom Alter von 7 bis 14 Jahren, usw. Zweitens kann man die Septare auch als vergrößerte Darstellungen der 12 Häuser verwenden – das 1. Septar, das wie erwähnt mit der Radix identisch ist, gilt zugleich als die vergrößerte Darstellung des 1. Hauses, das 2. Septar liefert eine vergrößerte Darstellung des 2. Hauses, usw.

Technisch gesehen werden Septare genauso berechnet wie Solare, die in der europäischen Astrologie vermutlich von Jean Baptiste Morin de Villefranche, genannt „Morinus“ entwickelt wurden. Ihr 1. Solar bzw. Septar ist wie erwähnt Ihr Geburtshoroskop oder Ihre Radix. Wenn Sie nun z. B. Ihr 2. Septar berechnen wollen, dann schauen Sie, wann die Sonne nach Ihrer Geburt zum ersten Mal wieder exakt auf dem Ort im Tierkreis stand, an dem sie stand, als Sie geboren wurden. Auf den Moment berechnen Sie ihr 2. Septar und so berechnen Sie dann von Jahr zu Jahr fortschreitend auch Ihre weiteren Solare bzw. Septare. Die meisten Astrologieprogramme haben eine entsprechende Funktion, die das automatisch erledigt.

Solare und Septare werden also auf dieselbe Art berechnet, sie werden aber unterschiedlich gedeutet. Solare werden verwendet, um die Übersicht über ein Lebensjahr zu geben. Und die Septare werden verwendet, um die Übersicht über ein Jahrsiebt zu geben und außerdem um eine vergrößerte Darstellung der 12 Häuser zu liefern. Und das ist die methodische Grundlage für die metaastrologischen Schlüsselbilder der 2. Generation. Lassen Sie mich das näher erklären. Es ist allgemein bekannt, dass die Astrologie im Grunde auf 12 Prinzipien oder Phasen beruht, die sich auf verschiedenen Ebenen abbilden.

I QUADRANT
1. Phase = Widder/Mars/1. Haus
2. Phase = Stier/Venus/2. Haus
3. Phase = Zwilling/Merkur/3. Haus

II QUADRANT
4. Phase = Krebs/Mond/4. Haus
5. Phase = Löwe/Sonne/5. Haus
6. Phase = Jungfrau/Merkur/6. Haus

III QUADRANT
7. Phase = Waage/Venus/7. Haus
8. Phase = Skorpion/Pluto/8. Haus
9. Phase = Schütze/Jupiter/9. Haus

IV QUADRANT
10. Phase = Steinbock/Saturn/10. Haus
11. Phase = Wassermann/Uranus/11. Haus
12. Phase = Fische/Neptun/12. Haus

Die Quadranten ordnen die 12 Phasen in vier Bereiche der Wirklichkeit. Der I Quadrant symbolisiert den physischen, der II Quadrant den seelischen, lebendigen, der III Quadrant den geistigen, mentalen, kulturellen und der IV Quadrant den unpersönlichen, übergeordneten oder transzendenten Bereich der Wirklichkeit.

Und wenn wir dieser grundsätzlichen Struktur folgen, dann können wir auch die ersten 12 Septare dieser Struktur zuordnen. Und wenn wir nun ein Horoskop auf einen wichtigen Moment in der astronomischen Forschung nehmen, wie z. B. das Horoskop auf die erste Sichtung des Neptun durch Galileo Galilei und sagen – das ist die erste Begegnung zwischen Neptun und Menschheit und dieses Horoskop zeigt uns damit die allgemein gültige Bedeutung, die der Neptun für die Menschheit hat – dann können wir aus den ersten 12 Septaren auf dieses Horoskop weitere Zuordnungen und Bedeutungen schlussfolgern.

Die Radix bzw. das 1. Septar des Horoskops auf die erste Sichtung des Neptun gilt bei Neptun in Haus 1 und bei Neptun im Widder.

Das 2. Septar gilt bei Neptun in Haus 2 und im Stier.
Das 3. Septar gilt bei Neptun in Haus 3 und im Zwilling.
Das 4. Septar gilt bei Neptun in Haus 4 und im Krebs.
Das 5. Septar gilt bei Neptun in Haus 5 und im Löwen.
Das 6. Septar gilt bei Neptun in Haus 6 und in der Jungfrau.
Das 7. Septar gilt bei Neptun in Haus 7 und in der Waage.
Das 8. Septar gilt bei Neptun in Haus 8 und im Skorpion.
Das 9. Septar gilt bei Neptun in Haus 9 und im Schützen.
Das 10. Septar gilt bei Neptun in Haus 10 und im Steinbock.
Das 11. Septar gilt bei Neptun in Haus 11 und im Wassermann.
Das 12. Septar gilt bei Neptun in Haus 12 und in den Fischen.

Außerdem sagen diese Septare auch etwas über die Aspekte des Neptun mit anderen Himmelskörpern und mit sich selbst – und zwar jeweils über die Neptun-Seite eines solchen Aspekts. Das 1. Septar sagt etwas über die Neptun-Seite von Mars/Neptun-Aspekten, das 2. Septar etwas über Venus/Neptun, das 3. über Merkur/Neptun usw. … und das 12. Septar sagt etwas über Neptun/Neptun-Aspekte und natürlich auch – wie bereits erwähnt – über Neptun in Haus 12 und über Neptun in den Fischen.

Einen Neptun/Neptun-Aspekt erleben wir alle mit Anfang vierzig, wenn der Transit-Neptun ins Quadrat mit unserem Radix-Neptun läuft. Dieser Transit ist Teil der Midlifecrisis, die alle erleben. Und vielleicht denken wir dann ziemlich oft so etwas wie: „Oh je, jetzt bin ich schon Anfang vierzig. Wahrscheinlich ist die Hälfte meines Lebens vorbei. Und so gesund, vital, attraktiv und gut aussehend wie bisher werde ich in Zukunft wohl immer weniger sein. Von jetzt ab geht es nur noch bergab, dem Ende meines Lebens zu.“

Neptun 12. Septar

12. Septar der ersten Sichtung des Neptun durch Galileo Galilei

Die Grafik zeigt das 12. Septar der ersten Sichtung des Neptun durch Galileo Galilei. Es ist ein metaastrologisches Schlüsselbild der 2. Generation und gilt bei Neptun in 12, bei Neptun in den Fischen und bei Neptun/Neptun-Aspekten. Mit AC-Löwe und Sonne in 6 werden wir uns unserer konkreten Lebensbedingungen bewusst. Und mit Steinbock in 6 sind diese Lebensbedingungen begrenzt und zwar mit Saturn in 1 existenziell (!) begrenzt. Wir werden uns unserer physischen Begrenztheit und Sterblichkeit bewusst. Mit dem alten Mondknoten im Widder am MC und Mars in 9 tendieren wir nun vielleicht dazu zu sagen: „Jetzt erst Recht! Zumindest solange es noch geht!“. MC-Widder macht das Kämpferische zum Maßstab. Und wir versuchen, mit großem energetischen Aufwand (Mars in 9) neue Terrains zu erobern. So läuft das ja oft in der Midlifecrisis. Aber nach dem neuen Mondknoten in Haus 4 in Konjunktion mit dem Neptun und der Waage-Venus in Haus 5 besteht die reifere Lösung darin, Wahrheit (Neptun) Liebe, Schönheit und Harmonie (Waage) aus unserem Inneren, aus unserer Seele (Haus 4) heraus zu gebären und ins Leben (Venus in Haus 5) zu bringen.

Chiron 12. Septar

12. Septar der Entdeckung des Chiron durch Charles Kowal

Diese Grafik zeigt das 12. Septar auf die Entdeckung des Chiron durch Charles Kowal. Auch dies ist also ein metaastrologisches Schlüsselbild der 2. Generation. Es gilt bei Chiron in Haus 12 und bei Chiron in den Fischen und zeigt bei Aspekten zwischen Neptun und Chiron die Chiron-Seite dieser Aspekte. Hier die Kurzdeutung des Potenzials:

AC-Jungfrau = Bewusstheit, Merkur in 2 = in Gemeinschaft, Waage in 2 = und Begegnung, Venus in 1 = mit sich selbst. Das heißt, bei Chiron in 12 oder in den Fischen sind wir als Bewusstheit in Gemeinschaft mit uns selbst und begegnen uns selbst als Bewusstheit, wir werden uns bewusst, dass wir Bewusstheit sind. Und mit dem alten Mondknoten am AC sagen wir uns selbst dann vielleicht so etwas wie: „Herzlichen Glückwunsch, na endlich! ICH habe doch immer gewusst, dass ICH erleuchtet bin! ICH habe mein Ego jetzt total transzendiert. Hach ist das aber schade, dass die Anderen alle so furchtbar unbewusst sind!“

Aber mit dem neuen Mondknoten am DC in den Fischen könnten wir vielleicht noch einen ganz klitzekleinen Schritt weiter gehen und erkennen, dass ausnahmslos Alles was „da draußen“ (Haus 7) ist, aus kosmischer Bewusstheit (Fische) besteht – wenn auch in ganz unterschiedlichen, jeweils einzigartigen Erscheinungsformen und Entwicklungsphasen verkörpert. Und mit dem Neptun in Haus 4 kann dies zur inneren Erfahrung werden und jedes Gefühl und Empfinden von Getrenntheit auflösen.

Neptun-Chiron-Combin

Combin zwischen der ersten Sichtung des Neptun und der Entdeckung des Chiron

Und hier haben wir nun ein metaastrologisches Schlüsselbild der 3. Generation. Es ist ein Combin zweier Horoskope. Ein Combin wird auf die exakte Mitte der geografischen und zeitlichen Daten zweier Horoskope berechnet und zeigt die Bedeutung von deren Beziehung zueinander. Hier handelt es sich um das Horoskop auf die erste Sichtung des Neptun durch Galileo Galilei und um das Horoskop auf die Entdeckung des Chiron durch Charles Kowal. Es zeigt also die Bedeutung der Beziehung zwischen Neptun und Chiron und damit die Bedeutung von Aspekten zwischen Neptun und Chiron.

Mit AC-Krebs und Mond in 5 geht es um die seelische Anteilnahme (Krebs/Mond) am Lebendigen (Haus 5). Und da Haus 5 von der Waage beherrscht wird, geht es um seelische Anteilnahme am Lebendigen in Liebe; in einer Liebe, die mit Venus in 11 und Mars als Herrscher von 11 in 12 letztlich alle Grenzen überschreitet. Mit dem alten Mondknoten in Haus 8, das in den Steinbock fällt und dem Saturn in Haus 12 bedeutet dies zu Beginn vor allem die Auflösung (Haus 12) trennender (Steinbock/Saturn) Konzepte (Haus 8). Später wird mit dem neuen Mondknoten in Haus 2, das vom Krebs beherrscht wird und dem Mond in 5 bewusst, dass diese seelische Anteilnahme am Lebendigen (Mond in 5) in grenzüberschreitender Liebe (Waage in 5, Venus in 11) etwas gemeinsames (Haus 2) ist, das zumindest als vorbewusstes Potenzial (neuer Mondknoten in 2) immer schon bestanden hat.

Mit Stier in 12 ergeben sich eine grenzenlose Gemeinschaft und die Gemeinschaft mit dem Grenzenlosen. Und mit der starken Besetzung der Zwillinge in Haus 12 ergibt sich bei der liebevollen Anteilnahme an allem Lebendigen auch die Chance zur Kommunikation innerhalb dieses Grenzenlosen. Lesen Sie dazu auch den Artikel Chiron von Birgit Braun.

Wie immer Alles Gute

Vincento

Mai 192013
 

Neptun und Chiron werden noch bis April 2018 gemeinsam in den Fischen stehen. Die Distanz zwischen den beiden ist zwar zu groß für eine Konjunktion, aber da beide in den Fischen stehend unter die Herrschaft des Neptuns fallen, gibt es dennoch eine Verbindung zwischen Neptun und Chiron.

Neptun symbolisiert den offenen, grenzenlosen, raumartigen Aspekt unserer Bewusstheit, der uns nicht bewusst ist, solange wir unsere Aufmerksamkeit auf die Inhalte unserer Bewusstheit und nicht auf die Bewusstheit selbst richten. Mitgefühl und Intuition sind die spontanen Ausdrucksformen dieser offenen Bewusstheit. Neptun kann entgrenzend und auflösend wirken. Bei Neptun in Haus 12 oder den Fischen entsteht eine Phase der Ernüchterung. Das Grenzenlose löst sich auf, die Begrenztheit der konkreten Erscheinungen und des irdischen Lebens tritt umso deutlicher hervor. Egal was wir im Diesseits auch erobern oder erreichen können, es wird wie alles Diesseitige nur von begrenzter Dauer sein. Dieser Krise, die irgendwann jedes Bewusstsein erreicht, wohnt eine Chance inne. Denn in dieser Krise kann man lernen zu lieben, einfach nur, um zu lieben und dadurch das Grenzenlose aus dem eigenen Wesen heraus neu gebären. Der Schlüssel zu dieser Konstellation besteht darin, durch seine eigene Wahrhaftigkeit und Liebe das Grenzenlose neu zu gebären. Dies bedeutet, wahrhaftig zu sein, um wahrhaftig zu sein und zu lieben um zu lieben.

Bei Chiron in Haus 12 oder in den Fischen kann man ganz bewusst sich SELBST begegnen und mit sich SELBST in Gemeinschaft sein. Mit anderen Worten, man kann sich der Tatsache bewusst werden, dass man Bewusstheit und insofern grenzenlos ist. Als Folge dessen lassen sich alle geistigen Konzepte spielerisch handhaben und überschreiten. Mystiker, Evolutionsagenten und spirituelle Lehrer wie Osho, der Dalai Lama, Werner Erhard und Samarpan haben diese Konstellation in ihrem Horoskop. Hier bleibt nur noch ein letzter Schritt zu tun, nämlich sich rückhaltlos auch für die grenzenlose Bewusstheit „da draußen“ zu öffnen, sie seelisch in sich auf zu nehmen und zu erkennen, dass die Bewusstheit, die man selbst ist und die Bewusstheit „da draußen“ letztlich aus ein und derselben „Substanz“, nämlich aus bewusster Liebe besteht.

Neptun/Chiron-Verbindungen symbolisieren die völlig vorurteilslose seelische Anteilnahme an allem was lebt und die Chance, alle vom Bewusstsein fabrizierten Vorstellungen als Täuschungen zu erkennen. Damit wird ein unendlicher und schöpferischer Freiraum zugänglich. Aber noch ist die Reise nicht zu Ende, – denn an diesem Punkt beginnt das Spiel der Buddha-Aktivität – wie Chögyam Trungpa einmal sinngemäß formulierte. Also gehen Sie nicht ins Nirvana, sondern bleiben Sie hier – oder um es in den Worten des einzigartigen Karl Valentin zu sagen: „Sie bleiben hier und zwar sofort!“ Wenn Sie hier bleiben und Ihrer Anteilnahme an allem was lebt, Ausdruck zu verleihen, öffnet sich im Diesseits das Tor zu einer vollkommen anderen Daseinsdimension.

Es geht also bei Neptun und Chiron in den Fischen darum, sich selbst und die Wirklichkeit als Ausdruck grenzenloser Bewusstheit zu erfahren und entsprechend zu handeln.